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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Offenen Ganztagsschule

Bielefeld (ots) - »Die OGS funkt SOS« lautete das Motto, als jetzt Eltern, Kinder und Betreuer in Bielefeld für mehr Geld im Offenen Ganztag auf die Straße gingen. Dabei ist Geld da: 18 Millionen Euro waren es 2013, die die Kommunen nicht abriefen, da sie den Eigenanteil für neue Plätze nicht stemmen wollten oder konnten. Wer jetzt glaubt, dass mit den ungenutzten Millionen die SOS-Funkenden gerettet werden könnten, sieht sich getäuscht. Hier geht es nicht um die Sache, sondern um meinen und deinen Haushalt, um Landes- und Stadtkasse. Da hat niemand, egal welcher politischen Färbung, etwas zu verschenken. Das Geld bleibt zweckgebunden für neue Plätze, an Verbesserungen sollte niemand denken. Den Kindern hilft das wenig, auch nicht den Eltern, die eine bestmögliche Betreuung wünschen. Und OGS-Träger denken schon mal laut darüber nach, ob sie es ganz sein lassen. Die Städte wiederum hatten/haben mit U 3-Betreuung und Inklusion genug andere Baustellen. Also die Elternbeiträge erhöhen? Völlig kontraproduktiv. Land und Kommunen sollten deshalb gemeinsam nach einer fairen Lösung suchen.

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