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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Kennzeichnung von Eiern aus Käfighaltung

Bielefeld (ots) - Wer das Ei im Rohzustand kennzeichnet, darf vor dem verarbeiteten Produkt keinen Halt machen. Das haben die deutschen Verbraucherminister gut und richtig erkannt. Transparenz schafft Durchblick: Der Verbraucher will schließlich wissen, welche Art von Ei sich in seinen Nudeln, Keksen und Backmischungen versteckt. Ein kleiner Vermerk auf der Verpackung reicht dem Kunden im Supermarkt völlig aus, um die Wahl zu haben. Eines komplizierten Systems bedarf es hier nicht. Die Bio-Siegel haben es in den vergangenen Jahren vorgemacht. Mit Erfolg. Denn Fakt ist: 90 Prozent der Kunden kaufen bereits Bio-Eier.

Dieser Trend dürfte sich bei Ei-Produkten fortsetzen. Die Kennzeichnung für Eier aus Käfighaltung wirkt wie ein Pranger und ist genau deshalb effektiv. Wenn sich am Ende die vollen Käfig-Eier-Kartons in den Lagern der Supermärkte türmen, haben sogar die Hühner gewonnen. Denn, ganz nebenbei: Wir haben es hier mit Tieren zu tun, die unseres Schutzes bedürfen. Alles andere steht hinten an. Ein paar Cent mehr fürs Produkt sind kein Argument mehr für Tierquälerei.

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