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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Stromnetze

Bielefeld (ots)

Wenn der Ausbau der Stromnetze in diesem Schneckentempo weitergeht, läuft die Energiewende vor die Wand. Schon jetzt steht fest, dass der neue Windpark in der Nordsee erst später Strom liefern kann, weil der Anschluss an das Binnenstromnetz nicht rechtzeitig fertig wird. Große Aufgaben erfordern oft radikale Maßnahmen. Noch aber ist es mindestens zu früh, um die Netze, wie von SPD-Chef Sigmar Gabriel gefordert, teils zu verstaatlichen. Aus Sicht der Privatwirtschaft würde dies die Wettbewerbsbedingungen verändern. Eine Folge könnte sein, dass die Konzerne eher weniger in neue Trassen investieren. Noch gibt es einen dritten Weg. Der Hauptgrund, warum Investoren zögern, ist die Unsicherheit, ob sich die Ausgaben bezahlt machen. Strompreise, Durchleitungsgebühren, Konkurrenten: Das alles macht jede Investition zu einer Rechnung mit zu vielen Unbekannten. Risiken gehören zur Marktwirtschaft. In dem Fall haben Verzögerungen aber fatale Folgen für die Gesamtwirtschaft. Staatliche Garantien könnten den Ausbau beschleunigen. Diesmal rechtfertigt der Zweck das nicht ganz koschere Mittel.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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