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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Flughafen-Streiks

Bielefeld (ots)

Solidaritätsstreik der Fluglotsen für das Sicherungspersonal am Boden: Ist das nötig? Sieht man von den direkt Beteiligten ab, stößt der Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen auf eine fast 100-prozentige Ablehnung. Ob im Internet, am Stammtisch oder in der Eisenbahn: Überall ist das Gefühl groß, dass die Gewerkschaft der Flugsicherung überzieht. 60 000 Euro Jahresgehalt für eine Tätigkeit, für die nicht mehr erforderlich ist als der Autoführerschein und eine kurze Anlernzeit, sind recht ordentlich. Auf keinen Fall rechtfertigt es, dass eine kleine Berufssparte derzeit an den deutschen Flughäfen ihre eigenen Chaostage veranstaltet. Folgt man dem, was Piloten im Internet erklären, dann ist das Bodenpersonal gerade dabei, sich selbst wegzurationalisieren. An sich brauche man die Einweiser gar nicht. Die moderne Radartechnik leiste mindestens genauso viel. Auf die Frage, ob der Solidaritätsstreik der Fluglotsen nötig ist, gibt es nur eine Antwort: Nein. Er ist so überflüssig wie die Einweiser selbst. Sofern er überhaupt zulässig ist, schadet er allen Beteiligten und darüber hinaus dem Standort Deutschland.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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