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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Castor-Protest:

Bielefeld (ots)

Noch nie war die blinde Blockade von Castor-Transporten so unsinnig, teuer und langwierig wie in diesem Spätherbst. Denn: Deutschland steigt nach dem Fukushima-Schock - und nur deshalb - im Eiltempo aus der Kernenergie aus. Mehr noch: Die Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll beginnt noch einmal ganz von vorne. Was wollen die Wendland-Aktivisten, Gleisbettzerstörer und Kostentreiber mehr? Wogegen, oder besser wofür, steht jetzt noch deren kompromissloser Protest, der mehr von Emotion und Wut als von Vernunft und Kalkül getragen wird? Claudia Roth weiß es nicht. Sie überzieht stattdessen die Polizei mit unsäglichen Vorwürfen. Mag sein, dass die Castor-Gegner selbst nicht mehr über die Zielrichtung ihres Aktionismus nachdenken. Längst ist ihr Protest Ritual. Man fährt ins Wendland, weil man man immer ins Wendland gefahren ist. Der demokratische Freiraum ist so groß, dass der Protest weniger tausend geduldet werden kann und auch muss. Selbstverständlich. Aber niemand ist verpflichtet, einen toten Gaul zu reiten. Auf die Dauer macht sich der eitle Reiter nur noch lächerlich.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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