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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Missbrauchsvorwürfen/Verhalten des Papstes

Bielefeld (ots)

Neben einer geistlichen Autorität ist der Papst
für viele Menschen auch moralisches Vorbild. Sehnsüchtig warten sie 
seit Tagen und Wochen auf Worte der Einordnung, der Erklärung, ja, 
Worte der Entschuldigung aus dem Vatikan. Das Schweigen Benedikt XVI.
stellt das Vertrauen in die Unfehlbarkeit des Heiligen Vaters auf 
eine harte Probe.
Der Papst hat zwar bereits während der Affäre um Holocaustleugner 
Wiliamson zu erkennen gegeben, dass er sich vom Zeitdruck der 
weltlichen Medien nicht beeinflussen lassen will. Das hatte 
seinerzeit auch die Kanzlerin erzürnt, die sich gefordert sah, um 
eine Klarstellung zu bitten. Diesmal ist die Situation sogar noch 
drängender. Das Detail aus Joseph Ratzingers Bischofszeit kommt 
verschärfend hinzu. Hat gar auch er selbst eine Kultur des Wegsehens,
Verharmlosens und Vertuschens unterstützt? Zu viele Fragen zur 
Vergangenheit und zur Gegenwart des Umgangs mit Schutzbefohlenen in 
der katholischen Kirche sind offen, als dass Benedikt nur auf den 
Aufklärungswillen der deutschen Bischöfe verweisen sollte.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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