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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Komatrinken

Bielefeld (ots)

Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitspolitiker:
Sie alle beteuern seit Jahren, das Komatrinken unter Jugendlichen 
eindämmen zu wollen. Bewirkt haben sie nichts. Im Gegenteil: 
Innerhalb eines einzigen Jahres ist die Zahl der Klinikbehandlungen 
wegen Alkoholvergiftungen bei jungen Leuten um erschreckende elf 
Prozent gestiegen.
Zu trösten vermag allein die Tatsache, dass es sich bei den 
Exzesstrinkern um eine kleine Minderheit unter den Jugendlichen 
handelt. Der weitaus größte Teil trinkt, wenn überhaupt, zumeist 
maßvoll.
Alarmieren allerdings muss der Umstand, dass vor allem bei Mädchen im
Alter von zehn bis 15 Jahren das Vollrauschtrinken massiv zunimmt. 
Hier scheinen alle Präventionsprogramme zu versagen.
Bleibt also nur eine Konsequenz: Die Abgabe von Alkohol an 
Minderjährige nicht länger als lapidare Ordnungswidrigkeit, sondern 
als Straftat zu verfolgen. Gleichgültig, ob Supermarktkassiererin, ob
älterer Freund oder Freundin: Wer es zulässt, dass sich Kinder - und 
um die handelt es sich ja - ins Komatrinken, der begeht 
Körperverletzung. Das muss der Gesetzgeber endlich klarstellen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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