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10.11.2009 – 19:27

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Neuen Grippe

Bielefeld (ots)

Nun gibt es also auch in Ostwestfalen-Lippe
einen Todesfall in Zusammenhang mit der Neuen Grippe. Ist das ein 
Grund zur Panik? Eindeutig nein. Sehr wohl aber ein Grund, über die 
Schutzimpfung erneut nachzudenken.
Die Todesfälle zeigen: So harmlos, wie der Erreger zunächst erschien,
ist er nicht. Bei ansonsten gesunden Menschen ist der 
Krankheitsverlauf zumeist noch immer undramatisch. Wer aber 
körperlich geschwächt ist - etwa durch schwere Operationen oder 
chronische Vorerkrankungen -, für den kann die Neue Grippe zu einem 
tödlichen Risiko werden. Genau das hat das Robert-Koch-Institut stets
betont und die Impfung vorrangig Risikopatienten empfohlen.
 Deshalb darf es nicht mehr vorkommen, dass Ärzte einzelner 
Fachrichtungen oder in einzelnen Orten die Schutzimpfung verweigern 
und Patienten an die Gesundheitsämter verwiesen werden. Gesunde 
Menschen sollten angesichts der knappen Serumvorräte zudem 
überdenken, ob sie sich wirklich schon jetzt impfen lassen wollen. 
Damit diejenigen, die den Impfstoff wirklich dringend benötigen, 
nicht leer ausgehen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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