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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ifo-Geschäftsklima-Index

Bielefeld (ots)

Der Blick in die Glaskugeln der
Wirtschaftsinstitute und professionellen Stimmungsmesser ist zuletzt 
von Mal zu Mal mehr eingetrübt. Jetzt stellt Ifo erstmals wieder 
einen kleinen Silberstreif fest. Darüber darf man sich freuen. 
Trotzdem bleibt es dabei: Auch die Münchner haben für ihre Prognose 
nicht mehr als eine Glaskugel zur Verfügung.
Wer Risiko und Chancen besser einschätzen möchte, muss schon in die 
Niederungen der Branchen, ihrer Gesetzmäßigkeiten und Bilanzen 
hinabsteigen. Das ist mühsam. So wiederholen Auguren lieber die 
wohlklingende These von der Unvergleichbarkeit der Krise - und 
überlassen den Rest den Glaskugeln.
Besser und realer ist der Blick auf Branchen und einzelne 
Unternehmen. Dabei zeigt sich: Nicht überall ist Dunkelheit. Sicher, 
die meisten Banken gehen trotz staatlichen Rettungsschirms am Stock. 
In der Autoindustrie rächen sich die Fehler der Vergangenheit. Leider
nimmt die Branche ihre Zulieferer mit auf ihre Talfahrt. Bei den 
Maschinenbauern schließlich kommt es sehr darauf an, welche 
Kundschaft sie beliefern.
Auf der anderen Seite stehen Firmen, die wie die Möbelbranche darauf 
hoffen, von der Krise sogar zu profitieren. Die Bauwirtschaft freut 
sich auf Aufträge aus dem Konjunkturpaket. Wie, wenn sie alle im 
Blick auf die Prognosen einfach die Hände in den Schoß legten? Da ist
es doch besser, die Glaskugeln den Kindern und ihrem Murmelspiel zu 
überlassen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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