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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Atommülllager Asse

Bielefeld (ots)

Vorwürfe gegen den Betreiber des Atommülllagers
Asse wegen Pannen bei der Lagerung sind nicht neu, der gestern von 
Bundesumweltminister Signar Gabriel vorgelegte Bericht über die 
Zustände in dem Salzstock übetrtriftt jedoch alles, was man sich an 
Inkompenz, Fehlern und Schlampereien vorstellen kann. Gabriel hat 
Recht mit seiner Feststellung, dass die Zustände in Asse den 
Widerstand in der Bevölkerung gegen ein Endlager in jeder Region 
Deutschlands weiter verstärken werden.
 Aber Deutschland braucht ein Atom-Endlager. Die Akzeptanz einer 
solchen Lagerstätte bei den Bürgern kann aber nur wachsen, wenn der 
Fall Asse sauber aufgearbeitet und aufgeklärt wird. Schuldige müssen 
benannt und zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu braucht es auch ein
Konzept, wie in Zukunft mit Asse umgegangen wird. Auf die 
Befürchtungen und Sorgen der Menschen in der Umgebung der Anlage muss
eingegangen werden, und viele noch offene Fragen müssen beantwortet 
werden. All das muss Gabriel konsequent vorantreiben.
Auch einer neuerlichen Diskussion um das geplante Endlager Gorleben 
wird er sich stellen müssen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger 
als die Sicherheit vieler Generationen. Friedhelm Peiter

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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