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09.03.2004 – 11:23

EUROFORUM Deutschland GmbH

RFID - Fluch oder Segen? Presseinformation zur Handelsblatt-Jahrestagung. RFID - Radio Frequency Identification (3. und 4. Mai 2004, Düsseldorf).

Düsseldorf (ots)

Düsseldorf, März 2004. Während Handelsketten
RFID-Chips als technologischen Fortschritt loben, befürchten
Datenschützer das unkontrollierte Ausspionieren von Kundendaten durch
den Funkchip, der den Barcode ersetzen soll. Auf der
Handelsblatt-Konferenz RFID - Radio Frequency Identification (3. und
4. Mai 2004, Düsseldorf) diskutieren Referenten aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik die Potenziale der RFID-Technik zur Supply
Chain Optimierung, Möglichkeiten der Kostensenkung und wie konkret
die Gefahren des Datenmissbrauchs sind.
Prof. Dr. Elgar Fleisch (Institut für Technologiemanagement,
Universität St. Gallen), der Vorsitzende der Tagung, spricht über die
wirtschaftlichen Folgen von Auto-ID und stellt seine Vision vor:
"Produkte von morgen wollen kommunizieren". Fleisch sagt
weiter:"Zahlreiche Unternehmen erklären RFID zum strategischen Thema.
Projekte mit einem soliden Business Case gibt es jedoch kaum. Sind
dies die ersten Anzeichen für einen Hype? Jedenfalls ist jetzt eine
nüchterne Analyse gefragt, der wohl sehr konstruktive weil wesentlich
differenziertere Empfehlungen folgen werden."
Über RFID-Systeme, die bereits im Einsatz sind, berichten
Vertreter von Metro, Gerry Weber, DHL Logistics , Volkswagen, Procter
& Gamble und Infineon. Über Standardisierungsbestrebungen durch einen
Elektronischen Produktcode (EPC), der es ermöglichen soll, jedes
Objekt zu identifizieren, spricht Henri Barthel, Hauptgeschäftsführer
EPC System, EAN International. Robin Koh, Direktor des Massachusetts
Institute of Technology (MIT), stellt den Einsatz von EPC in der
pharmazeutischen Industrie vor. Datenschutz und Akzeptanzfragen bei
RFID-Anwendungen sind die Themen von Prof. Dr. Lorenz Hilty,
Abteilungsleiter der Eidgenössischen Material- und Forschungsanstalt
(EMPA).
An einer Podiumsdiskussion über die Rolle der Politik und
Wirtschaft zur Zukunftsgestaltung und Innovationsmanagement nehmen
Prof. Dr. Claus E. Heinrich (SAP), Zygmunt Mierdorf (Metro AG), Prof.
Jun Murai (Ministerium für Technologiepolitik, Tokio) und Harald
Schartau (Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Nordrhein-
Westfalen) teil. Eine Besichtigung des Metro Future Stores ermöglicht
den Teilnehmern, die Technologie im "Live-Einsatz" zu erleben, zum
Beispiel den "persönlichen Einkaufsberater", intelligente Waagen,
Selbstzahlerkasse und natürlich die RFID- Lagervorgänge.
Das ausführliche Programm finden Sie im Internet
unter:http://vhb.handelsblatt.com/rfid
Digitale Pressemappe: 
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6625
Ansprechpartner für die Redaktion:
Claudia Büttner
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
EUROFORUM Deutschland GmbH
Tel.: +49 (0) 211 / 9686 3380
Fax: +49 (0)211 / 9686 4380
E-Mail: presse@euroforum.com

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