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Investieren in Pflege
EUROFORUM-Konferenz "Die Zukunft der Pflegeeinrichtung" am 11. und 12. November 2008 in Düsseldorf

Frankfurt (ots)

Pflegeeinrichtungen stehen im Spannungsfeld
unterschiedlicher Erwartungen: Die Politik will die Strukturen 
verändern und forderte mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PfWG)
verbesserte Leistungen und sektorenübergreifende Lösungen. Für eine 
höhere Qualität in den Häusern plädieren vor allem Bewohner, 
Angehörige und Investoren. Handlungsempfehlungen für Betreiber von 
Pflegeeinrichtungen präsentiert die EUROFORUM-Konferenz "Die Zukunft 
der Pflegeeinrichtung" am 11. und 12. November 2008 in Düsseldorf. Zu
den Sprechern zählen neben zahlreichen Praktikern auch Experten aus 
Politik, Krankenkassen, Verbänden und Finanzwesen. Das Programm ist 
abrufbar unter: http://www.euroforum.de/ots-pflegeeinrichtung08
Investitionsobjekt Pflege
Nach Ansicht der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) 
rückt das PfWG "die Pflege in die Mitte der Gesellschaft". Kritiker 
bemängeln, dass die Reform keine verlässliche Finanzierungsbasis 
geschaffen habe und die Finanzierung nur bis 2015 gesichert sei. 
Warum sich Investoren im Pflegesegment engagieren sollten und welche 
Objekte sich dafür anbieten, zeigt Jost-Albrecht Nies, 
Geschäftsführer von Corpus Sireo Investment Management in Luxemburg. 
Neue Finanzierungsformen im Pflegemarkt stellt Harald Wenzel vom 
Kreditinstitut Sal. Oppenheim vor. Er wird erörtern, ob im 
freigemeinnützigen Bereich eine Fusionswelle zu erwarten ist.
Einen Überblick über den deutschen Pflegemarkt und die 
Auswirkungen der dortigen Investitionen auf die Gesamtwirtschaft gibt
Herbert Mauel, Geschäftsführer des bpa - Bundesverband privater 
Anbieter sozialer Dienste. Die Fortschritte bei der Umsetzung des 
PfWG schildert Dr. Matthias von Schwanenflügel, beim 
Bundesministerium für Gesundheit zuständig für den Bereich 
Pflegesicherung.
TÜV für Pflegeeinrichtungen
Pflegeheime sollen ab 2011 mindestens einmal pro Jahr geprüft 
werden. Der Zustand der Bewohner wird bei den Kontrollen im 
Mittelpunkt stehen. Ab 2009 müssen die Heime eine Zusammenfassung der
Prüfungen aushängen. (ftd.de, 25.04.2008) Wie ein 
verantwortungsbewusstes Handeln im Pflegemarkt gelingen kann, 
diskutieren auf der EUROFORUM-Konferenz unter anderem Helmut Müller, 
Geschäftsführer des Pflegeheimbetreibers Senvital, und Reinhard 
Quellmann, Geschäftsführer des Diakoniewerks Bochum-Pflege. Die 
Anforderungen von Investoren an die Qualität der Einrichtungen sowie 
der MDS-Qualitätsbericht stehen im Mittelpunkt weiterer Vorträge.
Als "Lieblingsprojekt der Gesundheitsministerin" (ftd.de, 
25.04.2008) gelten die so genannten Pflegestützpunkte. Sie sollen 
flächendeckend in Wohnvierteln als Anlaufstelle für Pflegebedürftige 
und ihre Angehörigen eingerichtet werden, um den Bürokratieaufwand 
gering zu halten. Mit einer Anschubfinanzierung vom Bund in Höhe von 
60 Millionen Euro sollen bis 2011 rund 3000 Stützpunkte entstehen. An
einer Podiumsdiskussion zum Einsatz der Stützpunkte und ihrer 
Bedeutung für Senioreneinrichtungen beteiligen sich unter anderem 
Frank Markus, Geschäftsführer Senioren Wohnpark Weser, und Wilfried 
Westphal von der DAK.
Weitere Themen der Konferenz sind Mitarbeiterführung, 
Marketingkonzepte und Imagebildung von Pflegeeinrichtungen.

Pressekontakt:

Romy König
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69/244-327-3391
Fax: +49 (0) 69/244-327-4391
Mailto:romy.koenig@informa.com
www.euroforum.de

Original-Content von: EUROFORUM Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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