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Aktuelle Befragung zeigt: Nur etwa jede zweite Frau geht regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge - der Bedarf an Aufklärung ist groß

Aktuelle Befragung zeigt: Nur etwa jede zweite Frau geht regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge - der Bedarf an Aufklärung ist groß
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Mannhein/München (ots)

Gesundheitsvorsorge ist Frauen in Deutschland grundsätzlich wichtig - doch im Alltag geht das Thema häufig unter. Eine aktuelle Befragung der Initiative ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs. und Roche Diagnostics mit 2.001 Frauen zwischen 18 und 55 Jahren1 zeigt: Nur etwa jede zweite Frau geht regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge. Besonders jüngere Frauen weisen ein geringes Risikobewusstsein sowie deutliche Wissenslücken zu HPV (Humane Papillomviren) und Gebärmutterhalskrebs auf. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig das Thema Aufklärung ist - und das bereits in jungen Jahren.

Vorsorge? Ja, wichtig - aber oft verdrängt

Obwohl 79 % der Befragten Gesundheitsvorsorge als wichtig einstufen, geben viele Frauen an, Termine für die gynäkologische Vorsorge schlicht zu vergessen oder zu vermeiden:

  • Nur etwa jede zweite Frau geht regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge. Bei den unter 20-Jährigen ist es sogar nur etwa jede Dritte.
  • Die drei Hauptgründe: 40 % denken nicht daran, 32 % haben Angst vor der Untersuchung oder empfinden diese als unangenehm, und 20 % fehlt die Zeit.
  • Besonders auffällig: 25 % der unter 20-Jährigen halten gynäkologische Vorsorge für "nicht notwendig".

"Viele Frauen unterschätzen, wie wichtig Vorsorge auch schon in jungen Jahren ist. Wir alle sind gefordert, frühzeitig aufzuklären: Ärztinnen und Ärzte genauso wie Familie, Freundinnen, Schulen und auch die Medien. Denn jede verpasste Vorsorge ist eine verpasste Chance zur Früherkennung und zum Erhalt von Lebensqualität," erläutert Dr. med. Christina Engelhard, Fachärztin für Innere Medizin, Infektiologin.

Viele junge Frauen wissen nicht, was HPV ist

Auch beim Thema Humane Papillomviren (HPV) - der mit Abstand häufigste Auslöser von Gebärmutterhalskrebs - zeigt die Befragung große Wissenslücken:

  • Ein Drittel der 18- bis 19-Jährigen hat noch nie von HPV gehört.
  • Nur etwa die Hälfte der Frauen weiß, dass HPV sexuell übertragbar ist.
  • Gleichzeitig wird die tatsächliche Verbreitung von HPV mit einer von den Befragten geschätzten Infektionsrate von 41 % massiv unterschätzt: Denn tatsächlich infizieren sich die meisten Menschen mehrmals im Leben mit HPV.

Künstlerin und Aktivistin Vreni Frost, Botschafterin der Initiative ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs., berichtet aus eigener Erfahrung: "Ich hatte keine Ahnung, was HPV ist - bis ein auffälliger Pap-Abstrich beim Frauenarzt alles verändert hat. Die Diagnose einer Krebsvorstufe war ein Schock. In meinem Fall musste operiert werden, aber ich habe alles gut überstanden. Heute möchte ich andere darauf aufmerksam machen, wie wichtig Früherkennung ist."

HPV-Test und -Impfung: wichtig, aber wenig bekannt

Eigentlich könnte es so einfach sein: Mit der HPV-Impfung und dem HPV-Test gibt es Instrumente, die zur Prävention bestimmter HPV-bedingter Erkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs und zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs beitragen können. Doch es mangelt auch hier an Aufklärung und Information.

  • Der HPV-Test ist ein zentrales Element der Früherkennung. Doch lediglich 15 % der Frauen fühlen sich gut bzw. sehr gut über den HPV-Test informiert. Bei den unter 20-Jährigen sind es nur 3 %.
  • Sowohl Frauen als auch Männer können die HPV-Impfung wahrnehmen. Das ist allerdings nur der Hälfte der Befragten bekannt.
  • Die STIKO empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren mit der Nachholimpfung bis zum Tag vor dem 18. Geburtstag. Die Impfung kann aber auch noch im Erwachsenenalter individuell sinnvoll sein. Bei 50 % der Frauen, die nicht im Jugendalter geimpft wurden, fehlt das Bewusstsein für diese Möglichkeit.

Aufklärung muss früher ansetzen

Die Ergebnisse machen deutlich: Besonders junge Frauen sind beim Thema Gesundheitsvorsorge und HPV nicht ausreichend informiert. Gleichzeitig fehlt es ihnen häufig an Risikobewusstsein - und an ärztlicher Ansprache. Denn das ist auch eine Erkenntnis der Befragung: Etwa jede zweite Frau, die bisher keinen HPV-Test gemacht hat, gibt an, dass sie nicht von ihrer Ärztin/ihrem Arzt auf das Thema angesprochen wurde. Dabei ist die ärztliche Beratung bei 70 % der Befragten die größte Motivation, sich mit HPV-Test und -Impfung auseinanderzusetzen.

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, die durch Früherkennung frühzeitig behandelt werden und durch Impfung vorgebeugt werden können. Leicht zugängliche Informationen sowie eine aktive, frühzeitige Aufklärung auf allen Ebenen können dazu beitragen, dass sich mehr Frauen mit diesem Thema auseinandersetzen.

Referenzen

"Laienbefragung HPV-Testung und -Impfung" von GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH: Juli 2025, n = 2.001. Auftraggeber: MSD Sharp & Dohme GmbH und Roche Diagnostics Deutschland GmbH.

Pressekontakt:

Für weitere Informationen zum Thema HPV-Impfung wenden Sie sich bitte an
Franziska Wöcherl
Senior Communications Specialist
MSD Sharp & Dohme GmbH, Levelingstraße 4a, 81673 München
E-Mail: franziska.woecherl@msd.de

Für weitere Informationen zum Thema HPV-Testung wenden Sie sich bitte an
Maren Schulz
Head of Communications
Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Sandhofer Straße 116, 68305 Mannheim
E-Mail: maren.schulz@roche.com

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