Das könnte Sie auch interessieren:

Die zehn größten Fehler beim Employer Branding

Hamburg (ots) - Die Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens nicht kennen, die Bedürfnisse der bestehenden und ...

"In 90 Tagen zum Erfolg": Zwischen Hollywood, Hochzeitskleid und Homemade Ice Cream

München (ots) - Neue Doku-Soap mit Chris Töpperwien - Folge 2: Chris coacht neben einer ...

"Scheunenfund": Erster Bulli-Radarblitzer nach 54 Jahren entdeckt

Hannover (ots) - - T1 war zu Schulungszwecken bei der Polizei Niedersachsen im Einsatz - 66 Jahre ...

28.11.2018 – 11:52

Deutscher Bauernverband (DBV)

Greening 2018: 1,35 Millionen Hektar für ökologische Vorrangflächen - Rukwied: Erfolgreiche Teile des Greening auch nach 2020 weiterführen

Ein Dokument

Berlin (ots)

(DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) zieht hinsichtlich des "Greening" in Deutschland eine positive Bilanz für das Jahr 2018. Trotz der dürrebedingt schwierigen Anbausituation in vielen landwirtschaftlichen Betrieben wurden die Greening-Maßnahmen erneut großflächig angelegt. Erhebungen der Bundesländer über die beantragten Flächen zeigen, dass die deutschen Landwirte für ökologische Vorrangflächen (ÖVF) rund 1,35 Millionen Hektar Ackerfläche bereitgestellt haben - eine Fläche fast so groß wie Schleswig-Holstein.

"Wir fördern aktiv Umweltschutz und Biodiversität. Die Greening-Zahlen sind erneut ein Beleg, dass die Bauern Angebote für praktikable Agrarumweltmaßnahmen annehmen und umsetzen", sagt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes. 2018 haben die Landwirte über 15.000 Hektar neue Bienenweiden als ökologische Vorrangflächen angelegt. "Im Vergleich zu den Vorjahren legten vor allem Maßnahmen, die dem Artenschutz dienen, deutlich zu. Daher sollte das Greening in der neuen EU-Agrarförderung nach 2020 nicht beerdigt, sondern mehr freiwillige Förderelemente losgelöst von der weiter notwendigen Basisprämie angeboten werden", so Rukwied.

"Bedauerlich" sei jedoch der Rückgang bei den Eiweißpflanzen wegen des pauschalen Verbots von Pflanzenschutzmitteln und der weiterhin geringe Anteil von vielfältigen Ackerstreifen im Greening auf Grund hoher bürokratischer Sanktionsrisiken. "Hier müssen die Vorgaben weiter vereinfacht werden", fordert der DBV-Präsident.

Pressekontakt:

Deutscher Bauernverband (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
a.finkenwirth@bauernverband.net
030-31904-240

Original-Content von: Deutscher Bauernverband (DBV), übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Deutscher Bauernverband (DBV)
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung