BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI zur aktuellen Entwicklung beim Brexit: Es gibt keine Entwarnung

Berlin (ots) - Zur aktuellen Entwicklung beim Brexit sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Es gibt keine Entwarnung"

"Beim Brexit gibt es keine Entwarnung. Für Erleichterung ist es zu früh. Die Lage im Vereinigten Königreich ist beunruhigend. Die Ratifizierung des auf den ersten Blick vernünftigen Verhandlungsergebnisses zwischen Brüssel und London ist sehr unsicher.

Die Abgeordneten im Vereinigten Königreich müssen sich ihrer großen Verantwortung bewusst sein. Ein harter Brexit wäre desaströs. Er brächte in Europa Zehntausende von Unternehmen und Hunderttausende von Arbeitnehmern auf beiden Seiten des Ärmelkanals in größte Schwierigkeiten.

Auch für die Zeit nach einem möglichen Übergang sind in London wichtige politische Entscheidungen über den Brexit zu treffen. Unsere Unternehmen müssen sich weiterhin auf einen chaotischen Austritt vorbereiten.

Es ist gut, dass es nun eine verhandelte Austrittsvereinbarung gibt. Eine detaillierte Bewertung des Verhandlungstextes liegt noch nicht vor. Sichtbar ist bereits jetzt: Vielen Bedenken aus der Wirtschaft trägt das Verhandlungsergebnis Rechnung. Dazu gehört ein möglichst reibungsloser Austausch von Waren und Dienstleistungen während der Übergangsphase. Für unsere Unternehmen ist diese Übergangsfrist unverzichtbar. Erst dadurch können sich die Unternehmen auf die vielfältigen Änderungen des Rechtsrahmens für die Zeit danach einzustellen."

Pressekontakt:

BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

Das könnte Sie auch interessieren: