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24.11.2008 – 09:25

Jahreszeiten Verlag, FÜR SIE

Die Kraft der Familie - Warum sie für die Menschen wichtiger ist denn je

    Hamburg (ots)

Steigende Scheidungsraten, immer mehr Singles und niedrige Geburtenrate - das Konzept Familie scheint ein Auslaufmodell zu sein. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (25/08; EVT: 25. November) berichtet, ist die Wertschätzung von Familien in Deutschland jedoch erheblich gestiegen. So gaben bei einer Studie des Instituts für Demoskopie in Allensbach im Juli 2008 gut drei Viertel der Befragten an, dass ihnen die Familie das Wichtigste im Leben sei. 80 Prozent empfanden ihren Familienzusammenhalt als ziemlich oder sehr eng.

    "Die Menschen wollen Kinder haben, eine gemeinsame Geschichte erleben und sich später an sie erinnern", erklärt der Soziologe Hans-Peter Blossfeldt. Erst durch die gemeinsame Vergangenheit entstehe eine besondere Art von Vertrautheit, die vor allem auch in Krisenzeiten eine große Rolle spiele. Blossfeldts überraschender Befund: "In Deutschland sind die Familienverhältnisse besonders eng, etwa im Vergleich zu Schweden." Dort habe der Wohlfahrtsstaat die Menschen von der moralischen Verpflichtung, füreinander zu sorgen, zum Teil entbunden. Daher werde die Bedeutung von Familie hierzulande sogar noch zunehmen, je mehr der Sozialstaat sich zurückziehe.

    Familienforscher konstatieren bereits jetzt, dass sich das Verhältnis zwischen den Generationen seit den 50er Jahren dramatisch verbessert hat. Während damals noch strenge Hierarchien innerhalb der Familie für Distanz sorgten, seien die Menschen sich heute näher. Auch wenn die oft patchworkartig zusammengesetzten Familien heute nicht mehr so engmaschig sind wie vor 50 oder 100 Jahren, ist der Zusammenhalt dennoch vorhanden. Nicht zuletzt, weil Menschen länger leben, länger fit sind: Noch nie verbrachten Großeltern mit ihren Enkeln eine so lange Zeit ihres Lebens. Weiteres Indiz dafür, dass die Familie für die Deutschen immer wichtiger wird: Genealogen stellen ein steigendes Interesse an der Forschung nach den eigenen Wurzeln fest. Jeder zweite würde inzwischen gern mehr über seine Vorfahren wissen.

    Diese Meldung ist unter Quellenangabe FÜR SIE zur Veröffentlichung frei.

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