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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Vertrauensdebatte im Kirchenkreis Herford Umsichtiger Krisenmanager HARTMUT BRAUN

Bielefeld (ots) - In der durch einen tragischen Zwischenfall am Samstag unterbrochenen Debatte um das sonderbare Vermögen des Kirchenkreises Herford erweist sich dessen Leiter Michael Krause als umsichtiger Krisenmanager. Der junge Superintendent gibt der Empörung jenes Teils der Basis Raum, der sich durch das Zurückhalten der Informationen über das Sondervermögen gekränkt und missachtet fühlt. Ebenso energisch wie unaufgeregt macht er den Aufklärern den Weg frei. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er die Geheimniskrämereien seiner Vorgänger nicht akzeptiert. Doch er erlaubt sich auch den Hinweis, dass die schweigsamen Bewahrer des Kirchenschatzes im Glauben handelten, etwas nachhaltig Gutes für den Kirchenkreis und die Gemeinden zu tun. Mit seinem Einwand, niemand dürfe dem Heiligen Geist durch eine sonderbare (Finanz-)Ordnung Steine in den Weg legen, setzt er auch Maßstäbe für die theologische Dimension der Debatte. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass ihm und dem Kirchenkreis auf dem Weg zu einem Neuanfang die Zinsen des von den Altvorderen heimlich angehäuften Vermögens gute Dienste tun.

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