Alle Storys
Folgen
Keine Story von Ostsee-Zeitung mehr verpassen.

Ostsee-Zeitung

Ostsee-Zeitung: Kommentar zur Entschädigung für Heimkinder

Rostock (ots)

Jahrzehntelang waren Unrecht, Demütigungen und Drangsalierungen, Zwangsarbeit und sexuelle Gewalt in vielen Kinderheimen der alten Bundesrepublik unter den Teppich gekehrt worden. Nun endlich wird eine Entschädigungslösung auf den Weg gebracht, die lächerlich gering erscheint, aber immer noch besser ist als gar nichts. Für zerstörte Kinderseelen gibt es ohnehin keine wirkliche Entschädigung. Zugleich wirft die Regelung für die alten Länder die Frage nach den Opfern in speziellen Kinderheimen oder Jugendwerkhöfen der einstigen DDR auf. Unrecht, das an Kindern und Jugendlichen begangen wurde, darf nicht im Nachhinein dadurch relativiert werden, dass es einmal in vorwiegend kirchlichen Heimen des Westens, im anderen Fall in staatlichen Einrichtungen des Ostens - und noch dazu politisch indoktriniert - geschah. Es darf bei der Entschädigung der Opfer folglich auch nicht zweierlei Maß geben. Misshandlung von Kindern in Heimen der Bundesrepublik ist genau so sträflich wie Drangsalierungen in Heimen der Ex-DDR.

Pressekontakt:

Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

Original-Content von: Ostsee-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Ostsee-Zeitung
Weitere Storys: Ostsee-Zeitung
  • 12.12.2010 – 20:26

    Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu: Terror in Schweden

    Rostock (ots) - Die deutsche Politik sieht nach dem Beinahe-Blutbad beim Nachbarn keine Not für Deutschland. Dennoch bleibt ein ungutes Gefühl: Wie Schweden ist auch Deutschland ein offenes Land mit einer offenen Gesellschaft. Arglos ist man aber nicht, wie die deutsche Terrorwarnung vor Wochen schon bewiesen hat. Und plötzlich muten martialische Polizeistreifen mit Maschinenpistole vor der Brust auf hiesigen ...

  • 08.12.2010 – 19:07

    Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Steuerflüchtlingen

    Rostock (ots) - Juristisch kann ein Ladendieb immer noch härter bestraft werden als derjenige, der Steuerflucht versucht. Wenn Ersterer seine gestohlene Ware zurückbringt, stellt ihn das von einer Strafe nicht frei. Ein Steuerdieb kann sich hingegen - wenn er sich rechtzeitig offenbart - weiter freikaufen. Reumütigen bleibt ein Schlupfloch. Pressekontakt: Ostsee-Zeitung Jan-Peter Schröder Telefon: +49 (0381) 365-439 ...

  • 07.12.2010 – 21:32

    Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu Wikileaks/Assange

    Rostock (ots) - Der Staat dürfe nicht immer mehr über seine Bürger wissen und gleichzeitig immer mehr von seinen Aktivitäten vor seinen Bürgern geheim halten, glaubt Assange - und begreift seine weltweite virtuelle Wikileaks-Wandzeitung als jene "Propaganda der Tat", die die verschworene geschlossene Gesellschaft der Wissenden und damit Mächtigen transparenter machen soll. Das Misstrauen gegen übermächtige, ...