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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Kündigungsschutz

    Rostock (ots) - Dass man einen flexiblen Arbeitsmarkt und soziale Sicherheit unter einen Hut bringen kann, zeigen unsere dänischen Nachbarn. Hier können Arbeitnehmer leicht gekündigt werden. Sie sind dann aber sozial gut abgesichert, erhalten von der Arbeitslosenkasse zwei Jahre lang bis zu 80 Prozent des letzten Nettos als Arbeitslosengeld. Und sie finden auf dem flexiblen Arbeitsmarkt rasch einen neuen Job, wie die Arbeitslosenquote von aktuell 3,9 Prozent zeigt. Dabei tobt dort die Wirtschaftskrise so schlimm wie bei uns. Die Dänen könnten also als Vorbild dienen. Dazu müsste die neue Regierung Merkel bereit sein, zusammen mit einer Lockerung des Kündigungsschutzes Hartz IV zu kippen. Denn die Senkung des ALG II auf das Existenzminimum hat in die falsche Richtung geführt. Ausgebaut werden müsste die Arbeitsvermittlung - auch nach dänischem Muster: mit individuell maßgeschneiderten Qualifizierungskursen für bereits vorhandene oder in Aussicht stehende neue Jobs und mit scharfen finanziellen Sanktionen für Drückeberger.

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