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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Elf Lösungen für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 nominiert

Berlin (ots)

Knapp 200 Einreichungen wurden gesichtet, elf davon für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 nominiert: Die Kandidaten, die es in die Finalrunde geschafft haben, überzeugten mit cleveren Konzepten oder Produkten für mehr Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Heute gaben die Ausrichter des Preises, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bekannt, wer dem begehrten Preis einen Schritt näher gekommen ist.

Immer mehr deutschen Unternehmen liegt die Gesundheit ihrer Beschäftigten am Herzen. Mit neuartigen Konzepten und cleveren Ideen engagieren sie sich dafür, weit verbreiteten Rücken- und Muskelbeschwerden, Atemwegserkrankungen oder stressbedingten Krankschreibungen vorzubeugen. Die besten Ideen macht der Deutsche Arbeitsschutzpreis publik - um die Leistung der Preisträger zu würdigen, aber auch, um andere Unternehmen zum Nachahmen anzuregen.

Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre in den Kategorien organisatorische und technische Lösungen jeweils an kleine und mittlere Betriebe (1 bis 499 Mitarbeiter) sowie an große Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) vergeben. Mit einem Preisgeld von insgesamt 40.000 Euro werden die vier Gewinner dabei unterstützt, ihr Engagement fortzuführen. Mitmachen können neben Unternehmen auch Einzelpersonen, Vereine, Schulen und Non-Profit-Organisationen. In diesem Jahr nominierten die Mitglieder der unabhängigen Jury - Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft - insgesamt elf Bewerber für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015. Die Finalisten im Überblick:

Kategorie technische Lösungen, kleine und mittelständische Unternehmen:

   - Automation W+R GmbH in München entwickelte das mit vier Kameras 
     ausgestattete "Seilprüfgerät Winspect". Mit seiner Hilfe lassen 
     sich die regelmäßigen Wartungsarbeiten an Seilbahnen in bis zu 
     500 Metern Höhe ohne Personaleinsatz durchführen.
   - "Release Flour (Technische Prozessmehle)" von GoodMills 
     Innovation GmbH in Hamburg ballt Feinanteile von Mehl in großen 
     Partikeln zusammen, sodass Beschäftigte in Bäckereien in einer 
     staub- und allergiearmen Umgebung arbeiten können.
   - Der "Tankreinigungsroboter T-REX" von HWT Hansen Wärme- und 
     Tanktechnik GmbH & Co. KG in Oyten übernimmt die gefährliche 
     Säuberung von Tankanlagen und entlastet damit Beschäftigte und 
     Umwelt.

Kategorie technische Lösungen, Großunternehmen:

   - Die Lösung "Staubminderung bei technischen 
     Druckluftreinigungsarbeiten an Berliner U-Bahnen" der Berliner 
     Verkehrsbetriebe AöR in Berlin stellt Adapter für 
     Reinigungsgeräte bereit. Das reduziert die Staubbelastung beim 
     Säubern der U-Bahn-Elektronik.
   - Der Fels-Werke GmbH in Goslar gelang es mit ihrer Lösung 
     "Kompaktierung von mineralischen Werktrockenmörteln zu Pellets",
     staubreichen Mörtel zu brikettieren. Auch in diesem Fall 
     profitieren die Beschäftigten von einer merklichen 
     Feinstaub-Reduktion.
   - Einen "sicheren Auftritt auf die LKW-Ladebordwand" ermöglicht 
     die technische Idee der REWE Markt GmbH, Zweigniederlassung 
     Mitte in Hungen. Hierbei handelt es sich um eine 180 Grad 
     schwenkbare und leicht treppenförmig gebaute Aufstiegshilfe für 
     Transportfahrzeuge.

Kategorie organisatorische Lösungen, kleine und mittelständische Unternehmen:

   - Im Rahmen ihrer Lösung "BBS - Behaviour Based Safety - 
     Verhaltensbasierte Arbeitssicherheit" setzt die Deutsche 
     Giessdraht GmbH aus Emmerich am Rhein Beschäftigte als 
     Sicherheits-Botschafter ein, um kooperative Arbeitsgewohnheiten 
     zu entwickeln.
   - Jobtour GmbH & Co. KG aus Baden-Baden zeigt, wie eine 
     "pflegebezogene Wertschätzung in der Zeitarbeit" praktisch 
     aussehen kann. Das Unternehmen bietet angestellten Pflegekräften
     zahlreiche Vorteile, darunter Sozialleistungen, gemeinsame 
     Unternehmungen und die Möglichkeit eines schnellen 
     Arbeitsplatzwechsels.

Kategorie organisatorische Lösungen, Großunternehmen:

   - Die "Fachkräftesicherung durch altersstabile Arbeitsgestaltung 
     in ganzheitlichen Produktionssystemen" der Continental 
     Aktiengesellschaft in Hannover beinhaltet, dass ausgebildete 
     Teams alle Arbeitsplätze in der Fertigung auf ihre Ergonomie 
     prüfen und Schwachstellen beheben.
   - Die Ruhrkohle AG aus Bottrop bewarb sich mit den 
     "Sicherheits-AZUBIs", die mit Workshops und einem praxisnahen 
     Programm von Anfang an für sicheres Verhalten am Arbeitsplatz 
     sensibilisiert werden.
   - Die Süwag Energie AG in Frankfurt am Main bildet mit ihren 
     Partnerunternehmen "Safety-Teams", die gemeinsam an einem 
     sicheren Projektablauf arbeiten.

Aus den elf Nominierten wählt die Jury die vier Gewinner des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2015 aus. Am 27. Oktober 2015 werden die Preisträger im Rahmen der Messe A+A, dem weltweit größten Fachforum für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, in Düsseldorf bekannt gegeben. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Deutschen Arbeitsschutzpreises unter www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de.

Pressekontakte:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Stefan Boltz, Tel.: 030/28 87 63 768, E-Mail: presse@dguv.de

Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI)
Birte Hinz, Tel: 0431/98 85 525, E-Mail: lasi@sozmi.landsh.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Pressestelle, Tel.: 030/18 527 2190, E-Mail: presse@bmas.bund.de

Original-Content von: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), übermittelt durch news aktuell

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