ASB-Bundesverband

ASB-Jugendmobil klärt in Uganda über AIDS auf
ASB startete langfristige Projekte für intern Vertriebene im Norden des Landes

    Köln (ots) - Das ASB-Jugendmobil - ein Bus, der mit Mitarbeitern und Material über AIDS und andere Krankheiten aufklärt - ist seit gestern in den Flüchtlingscamps im Norden Ugandas unterwegs. "Den Kindern und Jugendlichen in den Camps fehlt es nicht nur an materiellen Dingen, sondern auch an Aufklärung und Bildung", so Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe. "Weil die AIDS-Rate hier besonders hoch ist, wollen wir mit dem Bus möglichst viele junge Menschen darüber aufklären, wie sie die Ansteckung vermeiden können."

    Der Konflikt zwischen der Regierung und Rebellen im Norden des Landes zwang seit 1986 mehr als 1,6 Millionen Menschen zur Flucht aus ihrem Heimatort. Die meisten von ihnen leben heute als so genannte intern Vertriebene in Flüchtlingscamps. Der Großteil der Kinder und Jugendlichen in den Camps, die nichts anderes kennen als den Krieg, ist nur wenige Jahre lang zur Schule gegangen. Neben dem Jugendmobil gehört deshalb auch die Errichtung eines Jugendzentrums zu den Hilfsprojekten des ASB für Jugendliche in Norduganda. Ab Mitte Mai können die Jugendlichen aus den Camps dort ihre Freizeit verbringen und haben außerdem die Möglichkeit, Kurse über Gesundheit und Hygiene zu besuchen und sich z.B. in Englisch weiterzubilden. Beide Jugendprojekte im Distrikt Lira führt der ASB gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Youth Social Work Association (YSA) durch.

    Auch bei der Hilfe für Rückkehrer engagiert sich der ASB. In Lira können die ersten intern Vertriebenen wieder in ihre Heimatorte zurückkehren. Der ASB hilft ihnen dabei, sich dort erneut eine Existenz aufzubauen, indem er Saatgut sowie landwirtschaftliches Gerät zur Verfügung stellt und den Rückkehrern beratend zur Seite steht.

    Neben seinen langfristigen Projekten unterstützt der ASB die Menschen in den Flüchtlingscamps auch mit dringend notwendigen Hilfsgütern. So erhielten 50.000 Flüchtlinge in Lira und Apac im März 2006 Decken, Seife, Waschschüsseln und Essgeschirr. Finanziell unterstützt wurde die Hilfsgüterverteilung vom Auswärtigen Amt.

    Köln, den 18. April 2006

Kontakt für Interviewanfragen, Fotomaterial und weitere Informationen: ASB-Pressestelle:Dorothee Mennicken, Tel. 0221/47605-296, Christiane Geiter, Tel.: 0221/47605-224, Fax: -297, www.asb.de

Der ASB ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V. Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis aus zehn deutschen Hilfsorganisationen, welches sich zum Zweck der schnellen und effektiven Hilfe bei großen Katastrophen gegründet hat. Weitere Informationen zu Aktion Deutschland Hilft finden Sie unter www.adh102030.de.

Original-Content von: ASB-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: ASB-Bundesverband

Das könnte Sie auch interessieren: