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Platzeck von Beck als seinem Nachfolger überzeugt
"Er wird ein herausragender Vorsitzender der SPD werden"

    Bonn (ots) - Berlin, 14. Mai 2006 - Der frühere SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck bedauerte auf dem SPD-Sonderparteitag am Sonntag, sein Amt aufgeben zu müssen, begrüßte aber die Wahl seines Nachfolgers: "Wenn mein Freund und Genosse Kurt Beck, der ja gerade mit einer überzeugenden Mehrheit gewählt worden ist, dieses Amt jetzt übernimmt, ist das für mich auch ein schönes Gefühl, weil ich glaube, dass Kurt Beck ein sehr, sehr guter, ein herausragender Vorsitzender der SPD werden wird, und das erleichtert dann so manches an dieser Entscheidung", sagte er in einem PHOENIX-Interview am Rande des Parteitags. SPD-Präsidiumsmitglied Andrea Nahles erklärte auf dem außerordentlichen Bundesparteitag, sie schätze die offene Art des neuen Parteivorsitzenden Kurt Beck. Wenn er eine Meinung nicht teile, "ist er eindeutig, dann sagt er das. Das schafft natürlich auch Orientierung". Dies könne man auch als Führungsstärke bezeichnen, fuhr sie fort. "Und die hat er." Bemerkenswert sei außerdem die Offenheit, die Beck Gewerkschaften und anderen Gruppen angeboten habe: "Diesen Dialog zu pflegen, das ist etwas, was wir dringend wieder benötigen." Themen wie gerechte Bildungschancen, Arbeitslosigkeit und Mindestlöhne, so Nahles, "zeichnen ihn als echten Sozialdemokraten aus." Peter Struck, SPD-Fraktionsvorsitzender betonte gegenüber dem Fernsehsender PHOENIX außerdem die Rolle Becks bei der Neuorientierung seiner Partei: "Wir wollen ein neues Programm erarbeiten unter Leitung von Kurt Beck. Von daher werden wir im nächsten Jahr unsere klare Linie auch für die folgenden Jahrzehnte als sozialdemokratische Partei Deutschlands festgelegt haben."

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