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"Im Dialog - Alexander Kähler mit Frank Bsirske", PHOENIX-Programmhinweis für Freitag, 31.März 2006, 21.00 Uhr

    Bonn (ots) - "Die Ästhetik des Widerstandes" ist eines der Lieblingsbücher von Frank Bsirske. Doch zur Zeit ist der Widerstand nicht nur für den ver.di-Vorsitzenden harte Realität. Der Streik im öffentlichen Dienst geht nun in die achte Woche und weitet sich zum größten Arbeitskampf seit über 80 Jahren aus. Dabei geht es Bsirske um mehr als 18 Minuten Mehrarbeit. Die geplante Arbeitszeitverlängerung hat für Bsirske zweifelsfrei einen massiven Stellenabbau zur Folge. Der Mann mit dem markanten Schnurrbart gilt als dickköpfig und zäh, aber auch als ein raffinierter Taktiker, der seine Gegner ausspielt. Sein derzeit größter Kritiker ist der Verhandlungsführer der Länder, Hartmut Möllring (CDU), der ihm Eitelkeit und Kompromisslosigkeit vorwirft. Als Frank Bsirske im Jahr 2000 überraschend zum Vorsitzende der ÖTV gewählt wurde, kam mit ihm erstmals ein Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen an die Spitze einer großen deutschen Gewerkschaft, die unter seiner maßgeblichen Mitarbeit 2001 in der Gewerkschaft ver.di aufging. Ein Vorbild des 54-jährigen ist sein Vater, der als Betriebsrat bei VW für bessere Arbeitsbedingungen kämpfte. Nach dem Studium der Politikwissenschaft begann Bsirskes politischer Werdegang als Bildungssekretär der Sozialistischen Jugend in Hannover. Dort war er Fraktionsmitarbeiter der Grünen Alternativen Liste. Heute findet Frank Bsirske Entspannung bei gutem Essen, bei Jazz-Musik und  im Kino.

    Frank Bsirske stellt sich vor - Im Dialog mit Alexander Kähler.

    Wiederholung um 0:00 Uhr und im Nachtprogramm.

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