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Flüchtlingsdrama Mittelmeer: Röttgen und Trittin bemängeln "europäische Unfähigkeit" und "Unwilligkeit", Unter den Linden, Montag, 22.15 Uhr auf phoenix

Bonn (ots) - Nach dem neuen Flüchtlingsdrama mit bis zu 950 Toten auf dem Mittelmeer hat der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, die EU-Grenzschutz-Mission "Triton" kritisiert. Er habe den Eindruck, jetzt, wo Europa beteiligt sei, werde weniger gemacht als vorher, und die Situation habe sich eher noch verschärft. "Das ist ein beschämendes Verhalten europäischer Uneinigkeit und vielleicht auch Unfähigkeit, sagte der CDU-Politiker in der phoenix-Sendung Unter den Linden (Ausstrahlung am Montag, 20. April, 22.15 Uhr). Schon nach dem dramatischen Tod von rund 400 Flüchtlingen im Oktober 2013 vor Lampedusa habe es eine große Empathie gegeben, die sich in Worten ausgedrückt habe. "Aber diesen Worten sind keine Taten gefolgt", sagte Röttgen.

"Ich will ein Wort hinzufügen: Unwilligkeit", sagte Grünen-Politiker Jürgen Trittin in derselben Sendung und übte heftige Kritik an Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) - der durch seine Politik den Eindruck erweckt habe: "Wir wollen euch nicht retten." Er erwarte, dass Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und der Innenminister eine andere Haltung einnehmen.

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