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phoenix-Programmhinweis: Die Fukushima-Lüge - Sonntag, 9. März 2014, 23.15 Uhr

Bonn (ots) - Am 11. März ist der dritte Jahrestag der Katastrophe von Fukushima. Als die japanische Regierung 2011 den atomaren Notstand ausrief, hielt die Welt den Atem an und wurde Zeuge eines atomaren Supergaus: An den folgenden Tagen zerstörten Explosionen vier Reaktorgebäude des Atomkraftwerks Fukushima. Das große Erdbeben und der darauf folgende Tsunami hatten in Japans Norden ganze Städte verwüstet. Die Welt blickte auf die Hightech- und Atomnation Japan, die nicht im Stande war, diese gefährliche Atom Technologie zu beherrschen.

Die Dokumentation geht der Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte und warum hat die Regierung die Situation besser dargestellt als sie tatsächlich war? Politiker, ehemalige Behördenmitarbeiter und Medienleute erklären das korrupte Netzwerk aus Atomindustrie, Politik, Wissenschaft und Medien, dass bis heute intakt scheint. ZDF- Korrespondent Johannes Hano besucht während seiner Recherchen Watari, einen Stadtteil Fukushimas, wo Eltern für die Evakuierung ihrer Kinder kämpfen, denn die hier gemessenen Strahlendosen übertreffen die offiziell verkündeten um das Vielfache. Auch im zerstörten Kernkraftwerk selbst ist die Lage nicht unter Kontrolle, wie es der Betreiberkonzern TEPCO und die zuständigen Behörden der Öffentlichkeit präsentieren. Noch immer besteht die Gefahr, dass sich die geschmolzenen Kernbrennstäbe durch die Sicherheitsbehälter fressen - die Folgen wären katastrophal und unabsehbar.

Dokumentation von Johannes Hano, ZDF 2014

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