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PHOENIX-Pressemitteilung: Höhn (Grüne): "Frontalangriff auf die erneuerbaren Energien"/ Ruck (CSU): Mit konventionellen Kraftwerken Schwankungen ausgleichen

Bonn (ots) - Bonn/Berlin, 1. Oktober 2010 - Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, hat die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke heftig kritisiert. "Das ist ein Atomgesetz und kein Energiekonzept", sagte Höhn im PHOENIX-Interview. "Wer die Laufzeiten verlängert, macht einen Frontalangriff gegen die Erneuerbaren. Damit gelingt es uns nicht, weitere 300.000 oder 600.000 Arbeitsplätze, die wir schaffen könnten, hinzubekommen", sagte sie im Hinblick auf die ihren Angaben nach bislang 300.000 Beschäftigten im Bereich der erneuerbaren Energien. Die geplante Gesetzesänderung sei "wirklich Lobbyarbeit für die großen Energiekonzerne".

Dem widersprach Christian Ruck, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU, energisch. "Wenn wir so weitermachen würden, wie Rot-Grün das will, laufen wir in einen gigantischen Schildbürgerstreich", sagte Ruck im PHOENIX-Interview. Sündhaft teuer subventionierte Arbeitsplätze im Bereich der Sonnen- und Windenergie würden geschaffen. Doch der Strom könne gar nicht abgenommen werden, weil Netze und Speichertechnologien fehlten. "So lange wir das nicht haben, müssen wir immer konventionelle Kraftwerke vorhalten, um die Schwankungen auszugleichen."

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