BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Erster Spatenstich für die Erweiterung der Kreispolizeibehörde Borken

Münster (ots) - Mit einem offiziellen ersten Spatenstich wurde heute in Borken der Startschuss für die Erweiterung der Kreispolizeibehörde gegeben. Das neue Polizeidienstgebäude wird die Kriminalinspektionen I und II aufnehmen, die derzeit noch in einer Fremdanmietung an der Paulskampstraße untergebracht sind. Parallel dazu wird auch der Altbau saniert. Das 10,1 Millionen Euro teure Projekt, für das sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) verantwortlich zeichnet, wird im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein.

Der Erweiterungsbau nach dem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Bahl Architekten + zarinfar GmbH wird an der südwestlichen Seite an den Altbau angeschlossen. Der neue Gebäuderiegel wird L-förmig und dreigeschossig errichtet. Seine Fassade - ein energieeffizientes Wärmedämmverbundsystem, das mit Klinkerriemchen verblendet wird - wird sich harmonisch an die Klinkerfassade des Bestandsgebäudes anfügen. Farblich werden sich beide Baukörper aber deutlich voneinander abheben.

Der Besucher wird das Polizeigebäude künftig durch eine Eingangshalle mit Glasfassade betreten, die Alt- und Neubau miteinander verbinden wird. Sie wird nicht nur als Wartebereich für Besucher dienen, sondern der Polizei bei Bedarf auch für Ausstellungszwecke zur Verfügung stehen. Im Übrigen wird der Erweiterungsbau Einzel- und Doppelbüros, Besprechungsräume, Teeküchen und sanitäre Anlagen beherbergen. Insgesamt 96 Beschäftigte werden in dem Anbau Platz finden. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.

"Durch die Konzentration der Polizei am Standort Burloer Straße werden wir künftig kurze Wege haben, was unsere organisatorischen Abläufe deutlich verbessern wird. Außerdem werden wir mit einem modernen, barrierefreien und gut erreichbaren Dienstgebäude auch in Sachen Bürgerfreundlichkeit punkten können", freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker über den Beginn der Arbeiten. Für die gute Erreichbarkeit wird ein neuer Parkplatz mit insgesamt 168 Stellplätzen sorgen, den der BLB NRW im Zuge der Arbeiten errichten lässt. Um dafür Flächen zu schaffen, wurden bereits im Vorfeld der Bauarbeiten auf dem südöstlich anschließenden Grundstück einige der alten Stellplätze sowie nicht mehr benötigte Wohngebäude abgebrochen.

Auch für den BLB NRW und damit für das Land Nordrhein-Westfalen stellt der Erweiterungsbau eine lohnende Investition dar: "Es ist unsere Aufgabe, unseren Kunden die Flächen bereit zu stellen, die sie benötigen und sie bei ihrer Arbeit bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig sind wir verpflichtet, den Landeshaushalt zu entlasten, indem wir die zur Verfügung stehenden Flächen optimal nutzen", erklärt Markus Vieth, Leiter der zuständigen Niederlassung Münster des BLB NRW. "Beides schaffen wir mit diesem Projekt: Wir führen zwei Standorte der Polizei an einer Stelle zusammen und können dadurch eine Fremdanmietung - und damit Mietzahlungen an einen Dritten - einsparen."

Parallel zu den Neubauarbeiten lässt der BLB NRW auch den Altbau der Polizei umfassend sanieren: Dach und Fenster werden instand gesetzt, was spürbare energetische Vorteile bringen wird. Innen werden Decken, Böden und die sanitären Anlagen erneuert. Und auch die vorhandenen Gewahrsamszellen werden den aktuellen Richtlinien entsprechend saniert.

Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Für die Grundsanierung des Altbaus sind 1,7 Millionen Euro und für die Sanierung des Gewahrsamsbereichs 900.000 Euro veranschlagt.

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