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Poet oder Provokateur?
3sat zeigt Pier-Paolo-Pasolini-Filme zum 30. Todestag
ab Samstag, 5. November 2005, 19.20 Uhr
Erstausstrahlung

    Mainz (ots) - Der Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini, geboren 1922 in Bologna, setzte sich mit den Missständen in der italienischen Gesellschaft auseinander. In seinen Filmen standen fast immer die Armen, die Ausgegrenzten und Rebellen im Mittelpunkt. Am 2. November 1975 wurde Pasolini am Strand von Ostia ermordet. Zu seinem 30. Todestag präsentiert 3sat eine Pasolini-Reihe, die das eher unbekannte dokumentarische Schaffen Pasolinis in den Vordergrund stellt.

    Sie beginnt mit der „Kulturzeit extra“-Ausgabe „Der sanfte Radikale – Pier Paolo Pasolini“ (2005), mit der 3sat am Samstag, 5. November, um 19.20 Uhr (Erstausstrahlung) an den Filmemacher erinnert. Interviews mit dem Regisseur Bernardo Bertolucci, der Schriftstellerin Dacia Maraini und dem Pasolini-Biografen Enzo Siciliano geben Auskunft über die Privatperson und den Künstler Pasolini. Ein persönliches Zeugnis der Beziehung der Schauspielerin Laura Betti zu Leben und Werk Pasolinis ist ihr Dokumentarfilm „Pier Paolo Pasolinis Traum“ (2001), am Montag, 7. November, um 23.10 Uhr in 3sat. Mit Fundstücken aus Fernsehsendungen, einer Auswahl von Interviews und Ausschnitten aus Dokumentarfilmen lässt sie Pasolini noch einmal lebendig werden.

    Die weiteren Filme der Reihe:

Dienstag, 8. November 2005, 22.25 Uhr La Rabbia – Der Zorn Dokumentarfilm von Pier Paolo Pasolini, Italien 1963 Erstausstrahlung

Dienstag, 8. November 2005,  23.15 Uhr Notizen für eine afrikanische Orestie Dokumentarfilm von Pier Paolo Pasolini, Italien 1969

Donnerstag, 10. November 2005, 22.25 Uhr Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß Spielfilm von Pier Paolo Pasolini, Italien 1961

Sonntag, 13. November 2005, 11.00 Uhr Gastmahl der Liebe Dokumentarfilm von Pier Paolo Pasolini, Italien 1963

    Redaktionshinweis: Fotos zu den Filmen sind unter bilderdienst.zdf.de, der Nummer 06131 – 706100 sowie per E-Mail unter bilderdienst@zdf.de erhältlich.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 3sat Stefan Unglaube (06131 – 70 6478) Mainz, 26. Oktober 2005

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