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BLOGPOST: Die PR-Profis der Zukunft

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Interactive-Content-Entwickler, 360-Grad-Video-Experte, Data-Scientist: So könnten die Jobtitel der Kommunikationsprofis von morgen lauten. Wissen von heute ist schnell veraltet. Welche Skills brauchen die PR-Profis der Zukunft wirklich?

Die Welt wächst zusammen. Interkulturelle Kompetenz ist zukünftig eine Schlüsselqualifikation von PR-Profis - nach innen wie nach außen. Davon sind die renommierten Kommunikations- und Medienwissenschaftler Romy Fröhlich (LMU München) und Ansgar Zerfaß (Uni Leipzig) überzeugt. Das heißt: Unterschiedliche Mentalitäten internationaler Teams verstehen und über kulturelle Grenzen hinweg kommunizieren. Neben dem Wissen über andere Kulturen und Medienlandschaften braucht es dazu vor allem die Fähigkeit zur Empathie.

Eine weitere Schlüsselqualifikation der Zukunft: Text-Kompetenz. Für Romy Fröhlich verliert sie keineswegs an Bedeutung, sondern nimmt eher noch zu. Trotz aller Automatisierungstendenzen. Ein gutes Sprachverständnis sei heute bereits unterentwickelt, so Fröhlich: "Selbst Gymnasiasten haben heute keine wirklich gute Sprach- und Textkompetenz mehr. Das sehen wir hier an der Uni jedes Wintersemester auf's Neue. Es wird von Generation zu Generation schlimmer. Und die Uni kann Textkompetenz nicht nachholen. Wo die Experten also her kommen sollen, die gut texten, ist mir schleierhaft. Wir rasen da auf ein großes Problem zu."

Wie verändert sich unsere Gesellschaft durch technologische und mediale Entwicklungen? Was bedeutet das für unser Kommunikationsverhalten? Diese Fragen sollten PR-Profis fortwährend auf ihrem Radar haben. Um neue Trends frühzeitig aufzuspüren und in der Folge mit angepassten Kommunikationskonzepten und -Strategien reagieren zu können, müssen sie gesellschaftlichen Wandel kennen.

Und wie sieht es mit technologischen Skills aus? Spezialwissen stößt schnell an Grenzen, meint Ansgar Zerfaß. So seien bei der zukünftigen Halbwertzeit von Fachwissen vor allem Generalisten gefragt, die verschiedene Rollen wahrnehmen können. Dazu braucht es in erster Linie eins: Persönlichkeit und die Lust am lebenslangen Lernen. PR-Youngster Katrin Jahns von Makerist: "Hire character. Train skill. Wenn der Charakter dann auch noch relevante Inhalte auf Instagram, Twitter oder in seinem Blog postet und Jobkontakte daran teilhaben lässt, ist das natürlich die Kirsche auf der Sahnehaube. Ob das der Work-Life-Balance zuträglich ist, muss jeder selber wissen - hilfreich im Job ist es zweifellos."

Dieser Beitrag ist ein Original-Blogpost aus TREIBSTOFF:

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