Greenpeace e.V.

Einladung zur Pressekonferenz: Greenpeace reicht Verfassungsbeschwerde gegen AKW-Laufzeitverlängerung ein

Berlin (ots) - Greenpeace-Pressekonferenz am

   - Donnerstag, 3. Februar, um 10 Uhr
   - im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 3
   - Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit Anwohnern der sieben ältesten Atomkraftwerke in Deutschland zieht Greenpeace gegen die Laufzeitverlängerung für AKW vor das Bundesverfassungsgericht. Die Umweltorganisation reicht Verfassungs-beschwerde gegen die im vergangenen Dezember von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene 11. und 12. Novelle des Atomgesetzes ein.

Der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke gefährdet nach Ansicht von Greenpeace das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit der Bürger. Vor allem die älteren Reaktoren entsprechen nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik: Kein deutscher Atomreaktor kann dem Absturz eines großen Passagierflugzeuges standhalten. Die sieben ältesten Reaktoren verfügen sogar nur über einen geringen Schutz gegen den Absturz kleiner Flugzeuge. Zudem verstößt die Laufzeitverlängerung wegen der ungelösten Entsorgungsfrage gegen die Verfassung.

Greenpeace möchte Sie gern auf einer Pressekonferenz über die Argumentation der Verfassungsklage informieren.

Für Ihre Fragen stehen zur Verfügung:

   - Dr. Ulrich Wollenteit, Fachanwalt für Verwaltungsrecht,
   - Jörn Burger, ehemaliger Lufthansa-Pilot und Kläger,
   - Heinz Smital, Kernphysiker und Atomexperte bei Greenpeace. 

Über Ihr Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Bei Rückfragen kontaktieren Sie mich gern unter Tel. 0151 - 145 330 87.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Deppe-Burghardt

Greenpeace-Pressesprecherin

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