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Dieter Wedel erklärt in FUNK UHR, warum er "Die Semmelings" fortsetzt: "Ich wollte meinen Frust mit dem Finanzamt umsetzen"

    Hamburg (ots) - Am 2. Januar 2002 startet im ZDF "Die Affäre
Semmeling", der neue Sechsteiler von Dieter Wedel ("Der große
Bellheim", "Der Schattenmann"). Der bekannte Regisseur sprach mit
FUNK UHR über sein neustes TV-Werk. Auf die Frage, wie er auf die
Idee kam, eine Fortsetzung seiner Erfolgsserie aus den 70ern zu
drehen, sagte der Regisseur: "Als bei mir 1995 eine Dame der
Steuerfahndung vor der Tür stand und sich über Quittungen von
Arbeitsessen beschwerte, beschloss ich, meinen Frust mit dem
Finanzamt als Film umzusetzen."
    
    Bei der Entstehung des Mehrteilers, in dem es um Ärger mit dem
Finanzamt und Skandale in Wirtschaft und Politik geht, so Wedel, habe
sich sein Verständnis für Politik verändert: "Ich habe gelernt, dass
eine Politiker-Karriere nie vom Wähler beendet wird, sondern immer
von der eigenen Partei."
    
    Bei den Dreharbeiten brach sich Dieter Wedel die Hüfte und
verbrachte nach der Operation vier Wochen in der Reha-Klinik: "Im
Keller habe ich mir einen Schneideraum einrichten lassen, konnte die
'Semmelings' in aller Ruhe bearbeiten. Die Ärzte haben mich nur ab
und zu darauf aufmerksam gemacht, dass ich auch zur Behandlung kommen
sollte...".
    
    Auf die Frage, ob der Film fertig sei, antwortete Wedel: "Na ja,
die ersten drei Teile schon, die anderen drei müssen noch gemischt
werden. Aber beim 'Schattenmann' war ich knapper dran, da haben wir
das Band mittags vor der Ausstrahlung beim Sender abgegeben."
    
    Das komplette Interview erscheint in der neuen Ausgabe von FUNK
UHR, ab 21. Dezember 2001 im Handel. Zitate sind nur unter
Quellenangabe "FUNK UHR" zur Veröffentlichung frei.
    
    
ots Originaltext: Axel Springer Verlag
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