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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Innere Sicherheit: Notstand von Christian Kucznierz

Regensburg (ots) - Innere Sicherheit ist der Lieblingsbegriff des Aktionismus, der vor allem dann um sich greift, wenn das Schlimmste vorbei ist. Nach einem Anschlag, nach dem Aufdecken von Terrorzellen. Mehr soll es dann sein an innerer Sicherheit, mehr Schutz, schnellere Aufklärung. Das ist billig. Weil in Wirklichkeit viel zu lange viel zu wenig getan wurde, um den Personalnotstand zu beenden. Erst spät hat man seitens der Politik gegengesteuert. Was sich nicht ändert, ist das Schwarze-Peter-Spiel: Politisch verursachte Fehlplanungen werden zu gerne "den Behörden" zur Last gelegt. Und wer will schon dort arbeiten, wo am Ende die Schuld hängen bleibt?

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