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Mittelbayerische Zeitung: Die EU punktet bei Verbraucherthemen Kommentar zu Internet-Regeln

Regensburg (ots) - Erst zwang die EU die Mobilfunkbetreiber in die Knie - jetzt sind die Internetanbieter dran. Die scheinen in ganz Europa zu versuchen, Kunden durch vollmundige Werbung zum Vertragsabschluss zu bringen. Auch in Deutschland tappen Verbraucher immer wieder in die DSL-Falle. Dass sich die Betreiber hierzulande hinter der Formulierung "bis zu" sechs bzw. 16 Megabit pro Sekunde verstecken, ist äußerst ärgerlich. Höchste Zeit also, dass solche Praktiken ausgemerzt werden. Die EU hat derzeit keinen einfachen Stand. In den Mitgliedsstaaten machen rechtspopulistische Parteien auf ihrem Rücken Boden gut. Gleichzeitig kommt den Hauptstädten zwischen Euro-Krise und Flüchtlingswellen mehr und mehr der europäische Zusammenhalt abhanden. Angesichts dieser gewichtigen Probleme wirkt es fast schon lächerlich, dass sich die EU für Verbraucher stark macht. Doch es ist der richtige Weg. Denn inmitten all der Krisen hat die EU vergessen, ihre Bürger mitzunehmen. Es sind konkrete Beispiele wie die Senkung der Roaming-Tarife oder die im Mai in Kraft tretenden Telekom-Regeln, die den Nutzen Europas in sämtlichen Wohnzimmern von Lissabon bis Helsinki erfahrbar machen.

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