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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar Abschied Gottschalk

Regensburg (ots) - Topmodel Naomi Campbell ist nicht gerade der Mensch, dem man uneingeschränkt Recht geben würde. Aber als sie Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass..?" eine "Institution" nannte, hatte sie zweifelsohne Recht. Doch TV-Legende hin oder her - der Moderator hätte sich auch so irgendwann von der Show verabschiedet. Der tragische Unfall von Samuel Koch hat diese Entscheidung nur beschleunigt. Das Besondere ist die Art und Weise, wie der Schlussstrich nun gezogen wurde. Es zeugt von echter Größe. Jeder RTL-Moderator hätte seine Entscheidung wohl erst in der letzten Minute der Sendung bekannt gegeben. Gottschalk startet damit - auch wenn er weiß, dass viele nur deswegen eingeschaltet haben und danach zu den Superstars abwanderten. Wie bereits in der Unglückssendung findet der 60-Jährige die richtigen Worte - er nimmt Anteil am Schicksal von Samuel, er ist ehrlich und damit umso authentischer. Alleine wie Gottschalk mit diesen beiden Sendungen umgegangen ist, zeigt, dass er als Showmaster ein ganz anderes Kaliber ist, als es die Pochers dieser Welt je sein werden.

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