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09.01.2020 – 18:29

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB

Neuer Mercedes Rückruf im Abgasskandal: 150.000 Diesel betroffen

Bremen (ots)

Der Mercedes Abgasskandal geht auch im Jahr 2020 weiter. Das KBA ordnete laut seiner Rückruf-Datenbank zwölf weitere Rückrufe für weltweit über 150.000 Mercedes Diesel an. Alleine in Deutschland sind 50.000 Fahrzeuge betroffen. Unter den 150.000 Fahrzeugen sind solche der C-, E- und S-Klasse, sowie der M-Klasse. Auch GLE, CLS und SLK sind betroffen.

Das KBA ordnet die Rückrufe an, da unzulässige Abschalteinrichtungen, bzw. die unzulässige Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems entfernt werden müssen.

Nachfolgend eine Übersicht aller von den aktuellen zwölf Rückrufen betroffenen Fahrzeuge.

Modell             Baujahr   Fahrzeuge weltweit Davon in Deutschland
SLK                2015-2017 7088               1016
C-Klasse, S-Klasse 2013-2016 8413               956
GLE                2015-2018 1395               538
E-Klasse           2014-2016 5302               1341
E-Klasse           2013-2014 3251               2325
S-Klasse           2016-2017 4131               1081
CLS, E-Klasse      2015-2018 18126              8277
M-Klasse           2012-2016 64454              23194
S-Klasse           2013-2016 9026               2151
S-Klasse           2013-2015 16810              3419
E-Klasse           2012-2014 4898               1601
CLS, E-Klasse      2014-2016 9669               6080 

Insgesamt musste Mercedes im Rahmen des Abgasskandals nun bereits mehr als 1,2 Millionen Diesel zurückrufen. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Noch im November hieß es von Seiten Daimlers, die Untersuchungen des Kraftfahrt-Bundesamtes seien zwar weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Anordnungen erlassen würden. Die nächsten zwölf gab es nun, wie viele werden noch folgen?

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HAHN Rechtsanwälte vertritt im Rahmen des Abgasskandals bundesweit mehr als 5.000 Betroffene. Zahlreiche Schadensersatzklagen aufgrund von illegalen Abschalteinrichtungen in Dieselfahrzeugen konnten bereits gewonnen werden. Die Kläger erhalten dabei den Kaufpreis erstattet und geben das manipulierte Fahrzeug an den Hersteller zurück.

Pressekontakt:

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB
RA Lars Murken-Flato
Marcusallee 38
28359 Bremen
Fon: +49-421-246850
Fax: +49-421-2468511
E-Mail: murken@hahn-rechtsanwaelte.de

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