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Bär: „Hochschulbildung ‚made in Germany‘ ist weltweit gefragt“

Bär: „Hochschulbildung ‚made in Germany‘ ist weltweit gefragt“
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Gemeinsame Pressemitteilung von BMFTR und DAAD

Bär: „Hochschulbildung ‚made in Germany‘ ist weltweit gefragt“

Die Bundesregierung fördert über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) weltweit Programme der transnationalen Bildung mit starkem Deutschlandbezug.

Bonn/Berlin, 15.04.26

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat anlässlich einer Konferenz zu transnationaler Bildung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Berlin Vertreterinnen und Vertreter von sieben binationalen Hochschulen getroffen, die Teil des Netzwerks sind. Derzeit sind rund 38.000 Studierende an 41 Hochschulstandorten in 28 Ländern in Europa, Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Lateinamerika eingeschrieben.

Dazu erklärt die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär:

„Wir erleben derzeit neben geopolitischen Veränderungen auch einen intensiven Wettbewerb um Talente aus aller Welt. Zugleich wächst weltweit der Bedarf an hochwertiger Hochschulbildung. Transnationale Bildung ist ein wichtiges Instrument für Deutschland. Sie stärkt die internationale Sichtbarkeit unserer exzellenten Hochschulen, schafft Bildungsangebote vor Ort und eröffnet neue Wege für qualifizierte Fachkräfte. So entstehen nachhaltige Kooperationen, von denen sowohl Deutschland als auch unsere Partnerländer langfristig profitieren. Hochschulbildung ‚made in Germany‘ ist zu Recht weltweit stark nachgefragt, wie auch der Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland. Mit unserem 1.000-Köpfe-Plus-Programm, auf Englisch Global Minds Initiative, machen wir daher exzellenten internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein starkes Angebot, ihre Arbeit in Deutschland fortzusetzen, gemeinsam mit hervorragenden Partnern wie dem DAAD.“

Dazu ergänzt DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee:

„Transnationale Bildung ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Markenzeichen der deutschen Hochschulen. Gemeinsam mit unseren Partnern weltweit schaffen wir Studienangebote, die wissenschaftliche Exzellenz mit regionalen Bedarfen verbinden. Programme, die deutsche Studienabschlüsse in Vietnam ermöglichen oder praxisnahe Ausbildung mit Deutschlandbezug an der ‚Deutsch-Jordanischen Hochschule‘ zeigen, wie nachhaltig unser kooperativer Ansatz wirkt. Gerade in Zeiten weltweiter Umbrüche stärken wir damit Deutschlands Wissenschaftsnetzwerke, qualifizieren Fachkräfte und leisten einen Beitrag zur resilienten Entwicklung von Hochschulsystemen weltweit.“

Hintergrund

Transnationale Bildung ist ein zentraler Baustein der internationalen Hochschulzusammenarbeit Deutschlands. Sie umfasst Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland – von einzelnen Studiengängen bis hin zur Gründung und Förderung binationaler Hochschulen. Kennzeichnend für den deutschen Ansatz sind die enge Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen, die Orientierung an lokalen Bedarfen sowie die Einbindung von Deutschlandbezügen, etwa durch Sprachangebote oder Praxisphasen.

Weltweit fördert das BMFTR über den DAAD derzeit sieben binationale Hochschulen und ein Hochschulzentrum sowie über 300 Studiengänge mit deutscher Beteiligung. Sie reichen von Ingenieurwissenschaften und Wirtschaft bis hin zu Angeboten zu Künstlicher Intelligenz oder Medienkompetenz.

Auf der Berliner Konferenz diskutierten internationale Expertinnen und Experten vom 13. bis 15. April über die Rolle transnationaler Bildung im Kontext von Fachkräftemangel, geopolitischem Wandel und globaler Hochschulkooperation.

Weitere Informationen:

Homepage - Transnationale Bildung: international im eigenen Land studieren und forschen - BMFTR

DAAD-Übersichtsseite zu Programmen der Transnationalen Bildung

Diese Presseinformationen werden Ihnen bereit gestellt von DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., Pressestelle, Kennedyallee 50, 53175 Bonn; +49 228 882-454, presse@daad.de