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24.04.2019 – 15:14

DAAD

'Lebendiges Grundgesetz': DAAD lädt zu einer Veranstaltungsreihe ein

Die 'Bonner Tage der Demokratie' bieten zahlreiche Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten. Zu drei Veranstaltungen lädt der DAAD ein.

Das Grundgesetz hat sich in den 70 Jahren seit der Verabschiedung bewährt: Doch wie sieht die Lebenswirklichkeit aus? Wie steht es um grundlegende Werte wie Würde, Religionsfreiheit und Toleranz, um Gemeinwohl, Meinungsfreiheit, Schutz der Privatsphäre und Freiheit der Wissenschaft in unserer Gesellschaft? Um den gesellschaftlichen Dialog anzuregen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen, diskutieren interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft.

"Die Freiheit der Wissenschaft hat bei uns in Deutschland Verfassungsrang", sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. "Aber wir müssen unseren Blick weiten: Die wichtigen Fragen unserer Zeit erfordern intensive Zusammenarbeit über die Grenzen von Ländern hinweg. Antworten können nur gefunden werden, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt frei forschen und miteinander kooperieren können. Mit seinen Programmen und Stipendien tritt der DAAD für dieses Ziel ein."

Die Veranstaltungsreihe des DAAD gliedert sich ein in die Kampagne der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zu 70 Jahren Grundgesetz: "Freiheit ist unser System. Gemeinsam für die Wissenschaft" ist eine Initiative der Allianz der zehn großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, um in einer Reihe von Veranstaltungen, Reden, Debatten und Meinungsbeiträgen die Wichtigkeit der Unabhängigkeit von Forschung und Lehre zu betonen, sich gleichzeitig kritisch mit eigenen Entwicklungen auseinanderzusetzen sowie mögliche Gefahren für die Wissenschaftsfreiheit in den Blick zu rücken.

Mittwoch, 8. Mai 2019, 18 bis 20 Uhr

'Lebendiges Grundgesetz, Artikel 3.2: Männer und Frauen sind gleichberechtigt.'

Landgericht, Wilhelmstr. 21, Bonn

Anmeldung über die Programm-Website

"Artikel 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Es diskutieren:

Dr. Michael Harms, Direktor der Abteilung Kommunikation im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)

Marlies Hesse, ehemalige Geschäftsführerin des Journalistinnenbundes

Theresa Eyerund, Senior Economist Zukunft der Arbeit, Institut der deutschen Wirtschaft

Claudia Zimmermann-Schwartz, Vizepräsidentin Deutscher Juristinnenbund

Cécile Weidhofer, Senior Expert Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.

Moderatorin: Franziska Hilfenhaus, Redakteurin bei Frau TV, WDR

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 bis 20 Uhr

'Lebendiges Grundgesetz, Artikel 5.1: Pressefreiheit'

General-Anzeiger, Bottlerplatz 7, Bonn

Teilnahme ohne vorherige Anmeldung.

"Artikel 5, Absatz 1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Es diskutieren:

Gemma Pörzgen, Journalistin, Vorstand Reporter ohne Grenzen

Prof. Dr. Anna Lührmann, Universität Göteborg

Orwa Eyada, Stipendiat des DAAD aus Syrien, Journalist, Medienwissenschaftler und Doktorand an der Universität Braunschweig

Florian Gontek, ehemaliger DAAD/Erasmus-Student an der Türkisch-Deutschen Hochschule in Istanbul und Journalist

Moderation: Helge Matthiesen, Chefredakteur General-Anzeiger Bonn

Donnerstag, 16. Mai 2019, 19 bis 21 Uhr

'Lebendiges Grundgesetz, Artikel 5.3: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei'

Fritz Café, An der Schloßkirche 4, Bonn

Anmeldung über die Programm-Website

"Artikel 5, Absatz 3: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung."

Es diskutieren:

Dr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

Dr. Tanja Gabriele Baudson, Initiatorin des March for Science Germany

Prof. Dr. Dieter Sturma, Professor für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Ethik in den Biowissenschaften an der Uni Bonn

Moderation: Jan-Martin Wiarda

Weitere Informationen:

https://wissenschaftsfreiheit.de/

Der DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Er fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit.

Der DAAD unterstützt damit die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen Wissenschaftspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit. Er unterhält dafür ein Netzwerk mit über 70 Auslandsbüros, fördert rund 440 Lektorinnen und Lektoren weltweit und bietet Fortbildungen über die internationale DAAD-Akademie (iDA) an.

Im Jahr 2018 hat der DAAD inklusive der EU-Programme rund 145.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Das Budget stammt überwiegend aus Mitteln des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen.

Der DAAD ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Fachliche Ansprechpartnerin

Anke Sobieraj

Leiterin Externe Kommunikation

DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

+49 228 882-4669

sobieraj@daad.de

Kontakt

Bjoern Wilck

Leiter Pressestelle

DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

+49 228 882-454

presse@daad.de

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