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Westfalenpost: NRW-Verbraucherportal Lebensmittelsicherheit: Lasst Taten sprechen Von Rolf Hansmann

Hagen (ots) - Der grüne Verbraucherschutzminister Johannes Remmel redet nicht nur vollmundig über eine Verbesserung der Lebensmittelsicherheit, er lässt auch durchaus Taten sprechen. Bei allen grundsätzlichen Zweifeln an Internet-Prangern zielt die Einrichtung eines NRW-Portals, das Betriebe nennt, die gegen Hygienevorschriften verstoßen haben, in die richtige Richtung. Es ist keine populistische Maßnahme eines Ministers, um Restaurants und Händler zu gängeln und unter Generalverdacht zu stellen. Es geht nicht um ein paar Krümel zu viel, die auf der Arbeitsplatte einer Küche gefunden wurden. Bei jedem Betrieb, der auf der neuen Internetseite www.lebensmitteltransparenz.nrw.de genannt wird, wurden bei Besuchen gut ausgebildeter, staatlicher Lebensmittelkontrolleure eklatante Mängel festgestellt. Das Internetportal ist keine Plattform für Denunziationen auf Verdacht. Wer in der Küche oder in der Gaststube sorgfältig mit Lebensmitteln umgeht, hat nichts zu befürchten. Schwarze Schafe zu entlarven, ist ein ehrenwertes Ziel. Und doch behebt die neue Datenbank das Grundproblem nicht. Nach wie vor gibt es zu wenige Lebensmittelkontrolleure. Ein Ausflug in die virtuelle Welt behebt nicht die Versäumnisse in der realen Welt.

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