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19.03.2012 – 16:45

Westfalenpost

Westfalenpost: Regisseur Jan Philipp Gloger, Bayreuth, Bayreuther Festspiele, Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Neuinszenierung, Festspiel-Eröffnung

Hagen (ots)

Hagen. Jan Philipp Gloger will bei seinem Bayreuth-Debüt nicht provozieren. Der 30-jährige Regisseur inszeniert in diesem Jahr Richard Wagners Oper "Der fliegende Holländer" neu, mit der die Festspiele auf dem Grünen Hügel am 25. Juli eröffnet werden. "Diesem Druck, etwas Auffälliges machen zu müssen, setze ich mich nicht aus", sagte Gloger der in Hagen erscheinenden Westfalenpost. "Schrille Bilder waren nie mein Ausgangspunkt als Regisseur, sondern eher Sprache und Musik. Mir geht es dabei schon darum, etwas Erkennbares zu schaffen, mich prägt der Glaube daran, dass es so etwas wie Einfühlung gibt und dass das auch nicht altmodisch ist, dass man aber sehen muss, mit welchen Mitteln man das herstellt." Der "Fliegende Holländer" ist erst die dritte Operninszenierung Glogers, der Leitender Schauspielregisseur am Staatstheater Mainz ist. In seinem Regiekonzept soll das Festspielgebäude selbst eine Rolle spielen. "Man ist als Theatermacher sehr sensibel für den Raum, in dem man inszeniert. Und der Bühnenbildner Christof Hetzer hat in seinen Entwürfen auch sehr intensiv auf die Erfahrung dieses Raums reagiert." Gloger weiter zum Festspielhaus auf dem Grünen Hügel: "Es ist wichtig, Theater als Gesamtereignis zu denken. Dass man in Bayreuth auf diesen harten Stühlen so lange sitzt, der auf die Bühne gelenkte, fast eingesaugte Blick, die Dunkelheit, das alles gehört dazu. Deshalb müssen diese Werke weiter und immer in Bayreuth aufgeführt werden, und es ist eine ganz große Ehre, da arbeiten zu dürfen." Von Dr. Monika Willer

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