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Westfalenpost: Wenig erfreuliches Bild

    Hagen (ots) - Deutsche Wirtschaft kommt nicht aus der Krise Von Stefan Pohl Nur Träumer konnten annehmen, die deutsche Wirtschaft werde sich mit den ersten Strahlen der Frühjahrssonne wie Phönix aus der Asche erheben. So wie der Winter nicht enden will, so lässt auch eine durchgreifende Konjunkturerholung auf sich warten. Der Einbruch beim Export - auch wenn es sich nur um eine Winterdelle handelt - ist nur ein Mosaikstein. China scheint weit enteilt. Bereits am Jahresende hatte das Bruttoinlandsprodukt stagniert, und es sieht derzeit nicht so aus, als ob sich dies alsbald ändert. Die schleppende Nachfrage aus Rest-Europa nach deutschen Produkten wegen der Weltwirtschaftskrise, die Schwäche am Bau infolge des langen Winters und die geringe Konsumfreude der meisten Bundesbürger aus berechtigter Angst um den Arbeitsplatz - alles kommt derzeit zusammen und fügt sich zu einem wenig erfreulichen Bild. Zu einer erneuten Rezession muss es nicht kommen, aber das ersehnte Ende der Krise hatten wir uns anders - weniger quälend - vorgestellt.

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