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Westfalenpost: Dammbruch

Hagen (ots)

Spekulation lässt Ölpreise explodieren
Von Sven Nölting
Der Währungsdamm ist gebrochen. An der Zapfsäule und beim 
Heizölhändler bekommen Verbraucher die Preisexplosion am Ölmarkt 
inzwischen deutlich zu spüren. Der Schutzwall des starken und weiter 
steigenden Euro kann den Preisauftrieb nicht mehr vollständig 
abfedern. Zumal die Dollarschwäche zugleich die Ölnachfrage weiter 
anheizt und damit Gegenteiliges bewirkt. Auch politische Spannungen 
mit Ölförderländern, sinkende Reserven oder mangelnde 
Raffinerie-Kapazitäten in den USA gelten als Gründe für steigende 
Ölpreise. Doch all dies kann den gewaltigen Preissprung genausowenig 
erklären, wie die Marktwirklichkeit. Es droht keine akute 
Ölknappheit; eine Ölkrise ist nicht ansatzweise in Sicht. Der 
entscheidende Preistreiber sind spekulative Anleger, die den Ölmarkt 
als lukrative Spielwiese für sich entdeckt haben. Ein Trend, der sich
durch die sinkenden US-Zinsen noch verstärkt. Folge: Der Markt ist 
völlig überhitzt. Verbrauchern bleibt als einzige Hoffnung, dass jede
Spekulationsblase irgendwann einmal platzt. Ein schwacher Trost.

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