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Neue OZ: Kommentar zu Fußball
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Schalke
Basel

Osnabrück (ots) - Wirklich alles schlimm?

Alles ist schlimm auf Schalke, und das schon vor dem "Endspiel" gegen Basel. Nach dem Aus im Pokal und der Niederlage in der Liga gegen Gladbach herrscht schlechte Stimmung - mal wieder.

Es liegt nicht alleine am Umfeld. Fans und Medien sind sogar vergleichsweise ruhig, sieht man vom großen Boulevardblatt ab, das Werders Ex-Coach ungelenk (Allofs: Schaaf würde passen) in Position brachte. Die meiste Unruhe verbreitet der Klub selbst.

Schon wer die Glastür zur Arena betritt, der merkt wieso. Hier herrscht schon lange nicht mehr der Anspruch, Fußball zu arbeiten, wie einst unter Huub Stevens. Hier soll die Königsklasse Hof halten. Gewinnt Schalke gegen Basel, bleibt das sogar erst einmal so. Und vielleicht schauen dann einmal die Zauderer darauf, wo der Klub eigentlich steht und vor allem mit wem.

Natürlich liegt es auch an den Verletzungssorgen, aber am Mittwoch sind wohl sechs Spieler aus eigener Aufzucht im Kader. Eine Seltenheit in der Königsklasse.

Schafft der Klub in der Liga noch Siege gegen Freiburg und Nürnberg, hat er nach der Hinrunde 30 Punkte und alle Chancen auf einen Top-Platz. So wie letztes Jahr. Da wurde mit Keller zu diesem Zeitpunkt übrigens verlängert. Diesmal bangt er um seinen Job. Eigentlich ist das das wirklich Schlimme auf Schalke.

Susanne Fetter

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