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Neue OZ: Kommentar zu Verbraucher
Energiesparlampen

Osnabrück (ots) - Das kleinere Übel?

Als die EU-Kommission das sukzessive Verbot der herkömmlichen Glühbirnen beschloss, ging sie wohl davon aus, dass sie im Sinne des Klimaschutzes mit der quecksilberhaltigen Energiesparlampe das kleinere Übel wählte.

Nun enthalten die Leuchten aber nicht nur Quecksilber, sie strahlen auch noch gesundheitsgefährdende Gase ab. Trotzdem ist zu befürchten, dass Brüssel an dem sogenannten Energieeffizienz-Gesetz festhalten wird.

Das wäre dann aber Wasser auf die Mühlen jener, die hinter dem Brüsseler Glühbirnenverbot von Anfang an eine Art gesamteuropäische Hilfsmaßnahme für die Hersteller von Sparlampen vermuteten. Deren quecksilberhaltige Produkte lagen nämlich seit Jahren wie Blei in den Regalen.

Und natürlich wollte man sie loswerden, bevor die zukunftsträchtigen LED-Lampen den Markt erobern. Das Brüsseler Aus für die Glühbirne hat dafür die Bedingungen geschaffen. Sollte es wirklich so gewesen sein, wäre das aber übel.

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