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Osnabrück (ots) - Ein Lob für die Unberechenbaren

Bei der Grammy-Verleihung muss man immer mit der Unberechenbarkeit der Jury rechnen. Und genau das macht das Gremium sympathisch. Es unterwirft sich nicht den Erwartungen des Mainstreams und schon gar nicht den Wünschen des Marktes. Der Grammy ist immer für Überraschungen gut.

So unterliegt Teenieschwarm Justin Bieber der Jazzsängerin und -bassistin Esperanza Spalding, eine großartige Musikerin, die in Jazzkreisen bewundert wird, die darüber hinaus aber kaum jemand kennt. Oder das Album des Jahres: Da müssen Eminem, Lady Gaga und Katy Perry hintanstehen; den Preis gewinnen die kanadischen Indie-Rocker von Arcade Fire, eine Wahl nach musikalischen, nach Qualitätskriterien. Das ist nicht bei jedem Award selbstverständlich.

Schließlich der Preis für Kent Nagano und seine Einspielung der Oper "L'Amour De Loin": Hier entscheidet sich die Jury schon bei den Nominierungen gegen Verdi, Wagner und Mozart, und das Rennen macht ein zeitgenössisches Werk von Kajia Saarihao. Eine gute Wahl.

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