Das könnte Sie auch interessieren:

Kraftvolle Kooperation: Fitness-Magazin SHAPE launcht "Sophia Thiel Magazin" / Ab 9. Januar 2019 im Handel

München (ots) - Sie war die erste Influencerin auf der Titelseite von SHAPE. Jetzt wachsen die starken Marken ...

Was die PR-Elite besser macht als der Durchschnitt: Exzellenz in der Unternehmenskommunikation

Hamburg (ots) - Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Kommunikationsprofi? Vier ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

20.01.2011 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur
Bundestag

Osnabrück (ots)

Wirtschaftswunder zurückzahlen

Wem gehört der Aufschwung? In dieser Frage sind Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und die Opposition naturgemäß unterschiedlicher Meinung. Einig sind sie sich nur in einem Punkt: Der Aufschwung geht weiter. Weniger Arbeitslose und weniger Staatsverschuldung. Dafür mehr Wachstum und mehr Steuereinnahmen. Nach dem schon brillanten Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr erlebt Deutschland offensichtlich gerade sein kleines Wirtschaftswunder.

Dass die kränkelnde Konjunktur aber nur dank enormer Geldspritzen mit Steuermilliarden gesundet ist, gerät völlig in Vergessenheit: Die Abwrackprämie, die Zuschüsse zur Kurzarbeit und das Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft haben das Loch im Staatshaushalt um viele Milliarden vergrößert.

Jetzt wäre es Zeit, zumindest einen Teil dieser Schulden zu begleichen, um die Zinsbelastung für die kommenden Jahre zu reduzieren. Und um die Kredite für das vorfinanzierte Wirtschaftswunder zurückzuzahlen. Stattdessen wird Brüderle nicht müde, Steuererleichterungen für den Mittelstand zu fordern. Eine Forderung, die selbst bei den glänzenden Wirtschaftszahlen dieser Tage nur wieder mit neuen Schulden finanziert werden kann. Denn der Minister scheint in seiner Euphorie zu vergessen: Der Staat hat auch in diesem Jahr nicht mehr Geld zur Verfügung - er wird lediglich weniger Schulden machen.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung