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Neue OZ: Kommentar zu WM in Südafrika

Osnabrück (ots) - Motivation aus der Heimat

Die Welle der Begeisterung aus Deutschland schwappt herüber nach Südafrika. So wurde gestern offiziell mitgeteilt, dass die Nationalspieler den sensationellen Triumph über Argentinien singend und tanzend im Mannschaftsquartier mit Hotelangestellten gefeiert hätten. Freude steckt offensichtlich an, zumal sie im konkreten Fall auf etwas basiert, über das man ohne Scham jubeln darf.

Die Begeisterung auf deutschen Fanmeilen und Grillfesten wird im Kreise der kickenden WM-Helden sehr wohl registriert und ist eine der Triebfedern des Erfolges. Die Stimmung daheim puscht die Leistung in der Ferne. So wie sich die Mannschaft vor vier Jahren von der Euphorie im Lande inspirieren ließ, schöpft sie auch jetzt daraus Kraft für ihre großartigen Leistungen.

Dabei treten die Fußballer als sympathische Botschafter ihres Landes auf. Selbstbewusst und zielorientiert gewiss - aber auch stets freundlich und mit dem Gespür für die ihr entgegengebrachte Gastfreundschaft. Das ist wichtig in einem Land, in dem Gesten eine große Bedeutung haben.

So kann man auf diese Mannschaft doppelt stolz sein: Einerseits spielt sie den schönsten und bisher erfolgreichsten Fußball dieser Weltmeisterschaft, andererseits zeichnet sie ein überzeugendes Bild vom "neuen Deutschland". Die Saat von 2006 ist spätestens vier Jahre später am Kap der Guten Hoffnung aufgegangen.

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