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Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit
Finanzen
Statistik

    Osnabrück (ots) - Es wird noch teurer

    Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Der Gesundheitssektor ist ein milliardenschwerer Wachstumsmarkt. Während die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, legt die Branche nach wie vor zu. Medizinische und technologische Fortschritte in den Behandlungsmöglichkeiten führen zu höheren Kosten, und auch die zunehmende Zahl älterer Menschen ist ein wichtiger Grund dafür.

    Dies bedeutet zugleich, dass die Ausgaben pro Kopf weiterhin steigen. Daher müssen sich die Mitglieder der Krankenkassen auf höhere Beiträge und Zuzahlungen einstellen - wenn nicht gravierend gespart wird.

    Die Zahlen der Statistiker geben immerhin einen Anhaltspunkt, wie hoch die Steigerungen in den einzelnen Bereichen sind. Aber sie verraten nicht, wo die größten Wirtschaftlichkeitsreserven liegen.

    Für Politiker heißt das: Es gehört zu ihrer Aufgabe, den Wählern ehrlich und ungeschminkt zu sagen, dass eine gute medizinische Versorgung nicht billiger wird. Und sie müssen weiter nach Sparmöglichkeiten im System suchen - auch wenn Änderungen unpopulär sind und stets Widerstand hervorrufen, wie der Kampf gegen zu hohe Arzneimittelpreise beweist.

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