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Neue OZ: Kommentar zu "Bilderschlachten" in Osnabrück

    Osnabrück (ots) - Sieg oder Niederlage?

    Die Bilderschlacht ist geschlagen - mit vollem Erfolg für die Friedensstadt. Mehr als eine achtbare Besucherzahl zählt die Ausstellung selbst. Sie füllte Osnabrücks Zentralthema und Marketinglabel "Frieden" mit kontrovers zu diskutierendem Inhalt. Sie avancierte obendrein zum Musterbeispiel einer konzertierten Aktion mehrerer Kulturhäuser. Für Osnabrück war das Neuland - und die einzige Chance, als Kulturstadt überregional sichtbar zu werden. Weitere Projekte werden deshalb folgen.

    Fällt die Spannung nun aber rapide ab? "Der Hund ist auch nur ein Mensch": Nach den packenden "Bilderschlachten" klingt der Titel des Nachfolgeprojekts nach wohlfeilem Populismus. Prägekraft für das Kulturprofil: gleich null. Das Format der Kombi-Schau hat zudem dazu geführt, dass die Kunsthalle in diesem Jahr fast kein eigenes Programm mehr bietet. Überlebt sie nur als Hülle für Bespielprojekte? Dann hätte die Bilderschlacht für Osnabrück doch mit einer Niederlage geendet.

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