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Neue OZ: Kommentar zu Verkehr
Luftfahrt

    Osnabrück (ots) - Nachbarn sorgen für Kopfschütteln

    Die Niederländer sind derzeit auf dem besten Wege, in die immer wieder gelobte grenzüberschreitende Zusammenarbeit einen großen Keil zu treiben. Gerade erst feierte der deutsch-niederländische Kommunalverband namens Euregio seinen 50. Geburtstag - mit reichlich Lob und euphorischen Absichten für die Zukunft.

    Offensichtlich handelte es sich dabei nur um höfliche Lippenbekenntnisse zum Jubiläum. Die Pläne, rund 60 Kilometer vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) entfernt in Enschede einen weiteren Verkehrsflughafen zu bauen, können auf deutscher Seite nur Kopfschütteln auslösen.

    Euphorie hätten die deutsch-niederländischen Netzwerker entfachen können, wenn sie den Flughafen Münster/Osnabrück zu ihrem Euregio-Airport erklärt hätten. Euphorie für ein Unternehmen in Greven, das sich seit 1967 mit mühsamen kleinen Schritten den Ruf eines anerkannten Verkehrsflughafens erarbeitet hat. Ganz zu schweigen von den mehr als 3000 Arbeitsplätzen, die mittlerweile mit dem FMO zusammenhängen.

    In der kommenden Woche wird möglicherweise vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig die letzte Klage gegen den FMO-Ausbau abgelehnt, sodass bald auch Interkontinentalflüge möglich sein können. Noch ein Argument mehr für einen Euregio-Airport mit Standort in Greven.

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