Das könnte Sie auch interessieren:

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

Kraftvolle Kooperation: Fitness-Magazin SHAPE launcht "Sophia Thiel Magazin" / Ab 9. Januar 2019 im Handel

München (ots) - Sie war die erste Influencerin auf der Titelseite von SHAPE. Jetzt wachsen die starken Marken ...

"Die Geissens" werden in den Adelsstand gehoben

München (ots) - "Die Geissens" zwischen Obertauern und Paris - Neue Doppelfolge über Deutschlands wohl ...

14.01.2019 – 03:00

Saarbrücker Zeitung

Saarbrücker Zeitung: Reiche Bundesbürger fühlen sich gesünder als Ärmere

Berlin/Saarbrücken (ots)

Menschen mit hohen Einkommen in Deutschland fühlen sich nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Montag) im Schnitt deutlich gesünder als Menschen mit niedrigen Bezügen.

Am stärksten ausgeprägt sind die Unterschiede demnach bei den Bundesbürgern im Alter zwischen 45 und 64 Jahren. Von ihnen schätzten 2017 im obersten Einkommensfünftel fast 76 Prozent ihre Gesundheit als gut oder sehr gut ein. Im untersten Einkommensfünftel dagegen waren es lediglich etwas mehr als 35 Prozent, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat über Einkommen und Lebensbedingen in Europa. Seine persönliche Gesundheit als schlecht beziehungsweise sehr schlecht stufte umgekehrt jeder vierte Bürger im ärmsten Einkommensfünftel ein. Im obersten Einkommensbereich war es nur jeder 25. Bürger.

Nach der aktuellen EU-Statistik wird in Deutschland ins unter Einkommensfünftel eingeordnet, wer im Jahr nicht mehr als 14.422 Euro zur Verfügung hat. Das oberste Fünftel beginnt bei 32.537 Euro im Jahr.

"Armut macht krank", sagte die Sozialexpertin der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann. Sie hatte die EU-Daten angefordert. Allerdings gelte auch umgekehrt, dass Krankheit arm mache. "Wer beispielsweise krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann, fällt schnell in Armut, denn die Erwerbsminderungsrente reicht nicht zum Leben", meinte Zimmermann.

Die Befragung basiert auf den Angaben von 14.000 privaten Haushalten in Deutschland. Grundlage ist der Mikrozensus, die größte repräsentative Haushaltsbefragung.

Pressekontakt:

Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Saarbrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung